Verwaltung legt Konzept für Burghügel vor

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Der Kahlschlag am Burghügel sorgte im Frühjahr für Aufregung. ▪

MARK ▪ Markus Bijan und sein Team haben sich offenbar selbst übertroffen: Der Abteilungsleiter des Grünflächenamtes stellte dem Arbeitskreis Burghügel Mark nun ein Bepflanzungs- und Gestaltungskonzept für das Areal vor, das alle begeisterte.

In der Vision von einem schöneren Burghügel flankiert eine Reihe Eichen den Pfad, der von der Soester Straße zum Burghügel führt. Den Eingangsbereich säumen Schwarzpappeln und Linden und wo derzeit noch „Utes kleine Farm“ zu finden ist, wächst eine Streuobstwiese. Schwarzpappeln und Obstbäume schmücken auch den Bereich, in dem das Pavillonhäuschen Schatten spendet.

Anhand einer detaillierten Bestandsaufnahme sollen die bereits vorhandenen Baumarten wie die Vogelkirsche um weitere Exemplare ihrer Art ergänzt werden. Der Weg zum DRK-Seniorenstift an der Marker Allee duftet demnächst nach Flieder und Wildrosen, denn entsprechende Büsche werden dort gesetzt. Stets in dem Bemühen, den luftigen Charakter des Burghügels und seine Sichtachsen zu unterstreichen, nicht aber zu stören oder gar zu dominieren. Der Blick auf das freie Feld soll den Besuchern erhalten bleiben. Bereits im Herbst soll mit der Bepflanzung begonnen werden.

Das eigentliche Entwicklungskonzept ist auf fünf Jahre angelegt und sieht nun unter anderem vor, den Eingangsbereich zu befestigen und die Besucher näher an die Gräfte heranzuführen. Eine Sitzgruppe in Wassernähe (wo Rundgräfte und Graben aufeinander treffen), deren Nutzer in ein Idyll aus Schilf, Wasser und Weiden blicken, ist Teil der Zukunftsmusik, die Bijan komponiert hat. Die wassergebundenen Wege werden runderneuert

Sogar für das vom Förderverein Burg Mark favorisierte Standbild des Stadtgründers ist ein Plätzchen reserviert, sollte das Projekt realisierbar werden: Der Nagelgraf nähme dann am Hauptweg nahe des Brunnens Platz.

Besser zur Geltung gebracht werden soll die Motte – zum einen durch Pflanzungen, zum anderen auch durch einen Rundweg auf ihrer Spitze. Bis Ende des Monats haben die Mitglieder des Arbeitskreises Zeit, die Ideen, die ihnen nun vorgestellt wurden, sacken zu lassen und gegebenenfalls noch weitere Ideen einzubringen. Anfang September werden dann die Bezirksvertreter über das Gestaltungs- und Pflegekonzept Burghügel Mark zu entscheiden haben. ▪ sf

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