Kampf gegen Corona

Verunsicherung nach Impfung - Hammer Chefarzt äußert sich

Ein Mensch wird geimpft
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Viele Hammer haben nach ihrer Corona-Impfung mit unangenehmen Nebenwirkungen zu kämpfen.

Ähnlich wie in anderen Krankenhäusern in der Region gibt es auch in Hamm Menschen, die nach einer Impfung gegen das Coronavirus mit Kopfschmerzen oder anderen Symptomen in die Kliniken kommen, mit der Befürchtung, eine sogenannte Sinusvenenthrombose zu erleiden.

Hamm – Das bestätigte Dr. Martin Sander (44), Chefarzt des Instituts für Anästhesiologie, Kinderanästhesiologie und Intensivmedizin am Evangelischen Krankenhaus (EVK). „Jedes Medikament hat keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Das können bei einer Impfung zum Beispiel Muskelkater, Abgeschlagenheit, geschwollene Lymphknoten oder Kopfschmerzen sein“, erklärte Sander. „Hirnvenenthrombosen sind sehr, sehr selten.“ Leichte bis normale Kopfschmerzen am Tag der Impfung und auch am Folgetag sowie typische Erkältungs- und Grippesymptome seien daher vollkommen normale Reaktionen des eigenen Immunsystems. (News zum Coronavirus in Hamm)

Erst wenn nach 48 bis 72 Stunden sehr starke Kopfschmerzen zurückblieben, sei es ratsam, ins Krankenhaus zu kommen und die Herkunft abzuklären. „Wir nehmen das immer sehr ernst, wenn ein Patient mit solchen Beschwerden kommt. In der Regel handelt es sich aber um übliche Impfreaktionen“, so Sander. Die Hausärzte könnten im Zweifel ebenfalls gut aufklären.

Übrigens: Nachdem das Aussetzen des Wirkstoffs von Astrazeneca abgewendet wurde, steht nun das Mittel von Johnson & Johnson in der Kritik. US-Behörden fordern nun einen Impfstopp.

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