Verteilerkästen an der Wilhelmstraße überleben Abrissarbeiten

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Den Abriss der drei Wohnhäuser an der Wilhelmstraße 172 bis 176 haben die Verteilerschränke „überlebt“.

Hamm-Westen - Ganze Häuserzeilen werden abgerissen, Stromkästen, die jahrzehntelang davor standen, werden aber nicht automatisch auch abgerissen. Ein solches Beispiel sind die beiden Verteilerschränke an der Wilhelmstraße 172. 

Sie haben den Abriss der Häuserzeile 172 bis 176 in den zurückliegenden zwei Wochen unbeschadet überstanden. Sie werden auch weiterhin an Ort und Stelle bleiben, hieß es auf Anfrage von den Stadtwerken. 

Wie an der Goethestraße könnten die Verteiler einmal verschönert werden.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine Verlegung der Verteilerschränke notwendig“, sagte Angela Welge von der Unternehmenskommunikation. Selbstverständlich werde man die zukünftigen Planungen der Hammer Gemeinnützigen Baugesellschaft (HGB) auf den Grundstücken berücksichtigen. Die HGB plant hier die Errichtung eines modernen Mietshauses mit elf Wohneinheiten (WA berichtete). 

Besonderen Wert legt die städtische Baugesellschaft auf eine ansprechende Außenfassade. Deshalb wurde auch eine Klinkerfassade gewählt und nicht die sonst bei der HGB übliche Putzfassade. Die schöne neue Optik könnte von den beiden Verteilerschränken durchaus beeinträchtigt werden. 

HGB-Geschäftsführer Thomas Jörrißen sieht das gelassen. „Im Zweifel werden wir die Verteilerschränke schön bekleben.“ Dafür könnte ein Fotomotiv geeignet sein, das die gerade abgerissene, heruntergekommene Häuserzeile in seinem ursprünglichen Zustand zeige. 

Die HGB habe damit auch schon positive Erfahrungen gemacht. Vor ihrem Wohnobjekt an der Ecke Goethestraße/Schillerstraße sei ein dort befindlicher Stromkasten auf diese Weise verschönert worden. 

Übrigens standen die Verteilerschränke an der Wilhelmstraße während der Abrissarbeiten nicht unter Strom. Die Sammelschienen in den Verteilerschränken seien vom Netzbetrieb der Stadtwerke für die Dauer der Abrissarbeiten freigeschaltet worden, sagte Welge. 

Damit die Verteilerschränke bei den Abrissarbeiten nicht beschädigt werden, wurden sie eigens gesichert. 

Die Stromversorgung der nördlich und südlich gelegenen Gebäude an der Wilhelmstraße und in der nahen Umgebung sei von anderen Verteilern mit übernommen worden – eine Unterbrechung der Stromversorgung habe es nicht gegeben. Die Schutzkonstruktion um die Verteilerschränke sei errichtet worden, um diese vor herabfallenden Steinen zu schützen.

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