Versammlungsverbot missachtet

Coronavirus in Hamm: Verstöße gegen Auflagen - Hammer zu Bußgeldern verdonnert

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Die Mitarbeiter des Ordnungsdiensts (KOD) beobachten die Situation mit Blick auf die scharfen Corona-Auflagen in Hamm.

Wer sich mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit bewegt, wird auch in Hamm ab sofort ohne Vorwarnung zur Kasse gebeten. Jetzt gibt's erste Zahlen dazu.

Hamm – Die erst am Montagabend beschlossenen verschärften Vorgaben der NRW-Landesregierung werden seit Dienstagabend in Hamm umgesetzt. 18 Menschen wurden allein bis zum späten Mittwochnachmittag vom Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) erwischt. Sieben noch am Dienstag, elf am Folgetag. Gegen alle wurden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen geschrieben. 200 Euro muss nun jeder bezahlen. Das teilte Jörg Wiesemeier, Chef des KOD in Hamm, mit.

Alle Erwischten hätten gegen das Versammlungsverbot verstoßen und seien zu dritt oder in noch größeren Gruppen unterwegs gewesen. Auch bei anderen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz würden nun entsprechende Anzeigen fällig.

Der Kommunale Ordnungsdienst ist selbst derzeit häufig in Dreier-Teams unterwegs – verstößt also selbst augenscheinlich gegen die Auflagen. Das geschehe aber deshalb, weil derzeit Mitarbeiter aus anderen Verwaltungsabteilungen dem KOD zur Unterstützung zugewiesen worden sind und derzeit ausgebildet werden müssten, erklärte Wiesemeier nachdem es entsprechende Proteste der Bürger gegeben hatte.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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