Deutlich mehr Kinder bei Unfällen in Hamm verletzt

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Hamm - In Hamm gab es in 2017 weniger Verkehrsunfälle als im Jahr davor. Die Gesamtzahl sank von 6337 auf 6210 Unfälle. Allerdings gibt es auch mindestens einen Wermutstropfen.

Entgegen dem Landestrend hat in Hamm die Anzahl der bei Unfällen verletzten Verkehrsteilnehmer um fast 10 Prozent zugenommen. Erfreulich sind für die Polizei die Rückgänge der Verunglückten-Zahlen bei den Jugendlichen, den jungen Erwachsenen, den Senioren und den Radfahrern.

Leider sind die Verletzten-Zahlen bei den Kindern im Vergleich zum Jahr 2016 um fast 30 Prozent deutlich angestiegen. Für diese Altersgruppe bietet die Polizei auch in Zukunft Präventionsveranstaltungen an.

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Im Jahr 2017 waren die Hauptunfallursachen erneut falsches Abbiegen und Missachten der Vorfahrt. Auch überhöhte beziehungsweise der Situation nicht angemessene Geschwindigkeit spielte immer wieder eine Rolle. Je höher sie sei, desto schlimmer seien die Unfallfolgen, mahnt die Polizei. Nicht selten werden Unfälle mit schwerwiegenden Folgen aber auch durch alkoholisierte, berauschte oder abgelenkte Fahrer verursacht.

Im letzten Jahr wurden fast 3000 Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen verbotswidriger Nutzung von Handys am Steuer eingeleitet und nahezu 400 alkoholisierte oder berauschte Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Mit gezielten präventiven und repressiven Maßnahmen will die Hammer Polizei weiterhin versuchen, die Unfallzahlen zu senken und für weniger Verunglückte auf den Straßen Hamms zu sorgen. - WA

 

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