Spannender Rückblick auf das Jahr 2019

Mehr Unfälle, mehr Unfallfluchten: Die Hammer Schlaglichter 2019

Bei diesem schlimmen Unfall in Bockum-Hövel wurden Ende November 2019 zwei Personen schwer verletzt.
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Bei diesem schlimmen Unfall in Bockum-Hövel wurden Ende November 2019 zwei Personen schwer verletzt.

Trotz eines spürbaren Anstiegs der Unfälle im Straßenverkehr wurden in Hamm im Jahr 2019 weniger Menschen verletzt. Es gab jedoch auch ein besonders tragisches Unglück. Alle Daten, Zahlen und Entwicklungen im Artikel.

Hamm - Die Verkehrsunfallstatistik für das abgelaufene Jahr weist einen tödlich verlaufenen Unfall aus: Diese geschah am 4. Oktober 2019, als ein Lkw-Fahrer seinen Sattelzug am Osterbönener Weg rückwärts vor eine Laderampe fahren wollte. Dabei übersah er einen Fußgänger und überrollte ihn. Der 59-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Diesem besonders tragischen Fall steht mit 122 eine stark gesunkene Zahl schwer verletzter Verkehrsteilnehmer in allen Altersgruppen gegenüber. Im Vorjahr waren es noch 174 gewesen, wiederum davor 149 (2017), 132 (2016) und 141 (141). Die Gesamtzahl der Verletzten stieg indes im vergangenen Jahr leicht auf 642 an. Unter diesen waren 84 Kinder, von denen wiederum 11 als schwer verletzt galten.

Beunruhigend hoch ist indes die Zahl der Fahrerfluchten - also jener Verkehrsteilnehmer, die einen Unfall verursachen, ohne sich hinterher um Verletzte und/oder Schaden zu kümmern. Sie stieg seit 2015 in Hamm Jahr für Jahr an und lag im Jahr 2019 bei 1446. Nur ein gutes Drittel von diesen konnte später polizeilich geklärt werden.

Zahlen und Daten der Hammer Polizei für 2019:

Verkehrsunfallentwicklung in Hamm 2019 - Die Grafiken der Polizei

Verkehrsunfallentwicklung in Hamm 2019 in Zahlen und Daten.
Verkehrsunfallentwicklung in Hamm 2019 in Zahlen und Daten.
Verkehrsunfallentwicklung in Hamm 2019 in Zahlen und Daten.
Verkehrsunfallentwicklung in Hamm 2019 in Zahlen und Daten.
Verkehrsunfallentwicklung in Hamm 2019 - Die Grafiken der Polizei

Tuner- und Poserszene im Visier

Die Zahl der verunglückten "jungen Erwachsenen" beziffert die Polizei auf 133 im Jahr 2019. Sie blieb damit seit 2016 etwa gleich hoch. Im Jahr 2015 waren es mit 99 indes noch deutlich weniger. Um dem Leichtsinn junger Autofahrer entgegenzuwirken, führte die Hammer Polizei im vergangenen Jahr 252 Maßnahmen gegen die Tuner- und Poserszene durch.

Besonders viele und/oder schwere Unfälle passierten im Jahr 2019 an diesen Straßenkreuzungen:

1. Friedrich-Ebert-Straße / Rautenstrauchstraße

2. Dortmunder Straße / Herringer Heide / Johannes-Rau-Straße

3. Goethestraße / Schillerstraße

4. Dasbecker Weg / Im Landwehrwinkel

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