"Ende der Technik erreicht“

(Kein) Verkehrsfluss auf der B63: Straßen-NRW resigniert

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Wenn Lkw in bereits verstopfte Kreuzungen auf der B63 vorfahren, kommt der Verkehr kurzzeitig komplett zum Erliegen.

Der Lockdown zu Beginn der Corona-Pandemie hatte die Lage auf der Werler Straße rund um die Autobahnanschlussstelle in Hamm-Rhynern nur kurzzeitig entspannt.

Rhynern – Mit jeder Lockerung wurde der Verkehr zu den Stoßzeiten dichter, mittlerweile ist die Bundesstraße 63 in aller Regelmäßigkeit wieder verstopft. Das ist ein alt bekanntes Problem, das sich ganz offensichtlich nicht lösen lässt. Mit Hilfe der Ampelschaltungen auf jeden Fall nicht. Das stellt jetzt ein Sprecher von Straßen-NRW klar. „Die Schaltungen sind ausgereizt. Das Ende der Technik ist erreicht. Besser geht es nicht“, sagt Markus Miglietti von der Autobahnniederlassung Hamm. Die ist zwar nur für die beiden Ampeln direkt an den Auf- und Abfahrten der A2 zuständig, aber sie steht in engem Kontakt zur Straßen-NRW-Niederlassung Ruhr in Bochum. Die kümmert sich nämlich um die anderen Ampeln auf der Bundesstraße und stimmt sich mit der Autobahnniederlassung ab.

„Hier ist einfach zu viel Verkehr unterwegs“, sieht Miglietti derzeit nur den Weiterbau der Autobahn A445 als Lösung für die verstopfte Bundesstraße. Mit der Verbreiterung der Abfahrtspur aus Richtung Dortmund habe man vor einigen Jahren immerhin Rückstaus auf die Autobahn vermeiden können.

Chaos durch Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer

Ein zweiter Grund für zwischenzeitliches Verkehrschaos sei das Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer. Diese fahren immer wieder in verstopfte Kreuzungen oder über rote Ampeln, bleiben in der Kreuzungsmitte stehen und versperren so den Weg für andere, die eigentlich „grün“ haben. Ein „Blitzer“ für solche Rotlichtfahrten sei bei Straßen-NRW kein Thema. „Das ist nicht unsere Aufgabe“, sagt Miglietti.

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