Heftige Vorwürfe gegen 24-jährigen Hammer

Vergewaltigung von Schülerin mit vorgehaltener Waffe?

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Eine Schreckschusspistole soll im späteren Verlauf im Spiel gewesen sein, wenn der Angeklagte und die Schülerin aus Hamm zusammenkamen.

Weil er seine damalige Freundin mehrfach vergewaltigt haben soll, steht ein 24-jähriger Hammer vor dem Dortmunder Landgericht. Ein weiterer schwerer Vorwurf: Bei einigen sexuellen Übergriffen soll er sein Opfer mit einer Schreckschusspistole bedroht und die Waffe einsatzbereit neben das Bett gelegt haben.

Hamm/Dortmund – In dem Strafverfahren steht Aussage gegen Aussage. Während die zur Tatzeit 14-jährige sichtlich ergriffen und aufgewühlt die einzelnen behaupteten Taten schilderte, erklärte der Angeklagte über seinen Verteidiger gleich zu Prozessbeginn: „Ich weiß überhaupt nicht, warum ich hier sitze! Alle sexuellen Handlungen waren einvernehmlich, gingen oftmals sogar von ihr aus!“ Die Schülerin schilderte hingegen am ersten Verhandlungstag, wie sie den deutlich älteren Mann im Internet kennengelernt und sich direkt beim ersten Treffen in ihm verliebt habe.

Bei einem Besuch in seinem Zimmer in einer Wohngruppe sei es dann wenige Tage später einvernehmlich zum Sex gekommen: „Ich war einfach nur glücklich“, erinnerte sich die heute 17-jährige an den Beginn der rund einjährigen Beziehung. Nur wenige Wochen später soll ihr Freund jedoch wiederholt ihre Bedürfnisse ignoriert und sie unter Schmerzen in den kommenden Monaten immer wieder vergewaltigt haben. Um sie sich gefügig zu machen, habe er ihr eine Schreckschusspistole vorgehalten oder neben dem Bett deponiert.

Bekannte und Verwandte aus dem privaten Umfeld von Angeklagtem und mutmaßlichen Opfer werden an den nächsten Verhandlungstagen als Zeugen gehört um heraus zu finden, wer von den Beiden die Wahrheit sagt.

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