Antworten auf letzte Fragen nach Großeinsatz

Ursache für Feuerdrama im Hammer Westen ermittelt

Das Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses in Hamm wurde bei dem Brand komplett zerstört. Der Sachschaden ist immens hoch.
+
Das Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses wurde bei dem Brand komplett zerstört. Der Sachschaden ist immens hoch. (Ein Klick rechts oben in das Bild öffnet das komplette Motiv.)

An Tag fünf nach dem verheerenden Brand einer Dachgeschosswohnung im Hammer Westen sind die wichtigsten Fragen beantwortet.

Hamm-Westen - Experten der Hammer Polizei haben als Ursache für den Dachstuhlbrand in der Lange Straße einen „technischen Defekt“ ausgemacht. Genauer konnte Polizeisprecher Malte Gerwin diese Angabe zunächst nicht eingrenzen, doch gebe es keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Das sei das Ergebnis einer Vor-Ort-Visite des Brandermittlers und eines externen Sachverständigers am Dienstagmittag.

Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die komplette Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses war am frühen Freitagmorgen ausgebrannt und regelrecht verwüstet worden. Die Flammen griffen auch auf den Dachstuhl über. Die Feuerwehr war mit rund 70 Kräften im Großeinsatz. Einsturzgefahr konnte bei einer Begutachtung nach dem Auskühlen am Folgetag bereits ausgeschlossen werden.

Feuerdrama im Hammer Westen: Identität der Verletzten geklärt

Auch das letzte Rätsel im Zusammenhang mit dem Feuer ist nunmehr gelöst: Die Identität der Frau, die mit lebensgefährlichen Rauchgasverletzungen in einer Gelsenkirchener Spezialklinik geflogen wurde, kennt die Polizei jetzt. Es handelt sich um eine Bekannte des 52-jährigen Wohnungsinhabers; sie war in besagter Nacht bei ihm. Beide sind nach Polizeiangaben inzwischen außer Lebensgefahr und ansprechbar, hätten aber keinerlei Erinnerung an die Vorgänge in der Brandnacht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare