Reise-Podcast

Unterwegs für die Ohren: Zwei Hammer nehmen ihre Hörer mit auf Abenteuer-Reise um die Welt

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Ob man beim Reisen auch verrückte Dinge erlebt? Luc und Nic jedenfalls schon.

Hamm - Zwei junge Hammer sind in der ganzen Welt unterwegs und berichten von ihren Abenteuern, die sie auf ihren Reisen erlebten. Sie sind die Macher hinter dem Podcast  "Luc & Nic Reisen".

„Wir haben so viele Reisestorys zu erzählen“, sagt Nic, „so viele, dass wir unsere Freunde schon teilweise damit nerven. Da hat es einfach gut gepasst, sie als Podcasts auch mal anderen Leuten zu erzählen“, ergänzt Luc lachend. Richtig heißen die beiden Niclas Boenki (23) und Lucas Schittek (22). Und Reisen, so die beiden Hammer, sei ihre absolute Leidenschaft.

Schon seit der Krabbelgruppe kennen sich die zwei, am Stein-Gymnasium freundeten sie sich an und 2016 ging es zum ersten Mal gemeinsam los – nach Portugal. Es folgten viele weitere Reisen, unter anderem nach Israel, Russland oder England. „Gemeinsam, also wirklich nebeneinanderstehend“, so die beiden, „haben wir allerdings noch nie den Podcast aufgenommen". Stattdessen liefen die Vorbereitungen und die Aufnahmen ausschließlich über das Internet, so Luc: „Weil einer von uns bisher immer am Reisen war.“

Idee entstand vor fast einem Jahr

Die Idee zum Reisepodcast kam den beiden im Sommer letzten Jahres. „Ich höre schon seit etwa zwei Jahren regelmäßig Podcasts. Einen Reisepodcast, der mir so richtig zusagt, habe ich aber keinen gefunden“, so Luc.

Hier reinhören!

Im August 2018 ging die erste Folge von „Luc & Nic Reisen“ online. Das Veröffentlichen sei ziemlich einfach gewesen. Das Schwierige hingegen sei vor allem, „es schön zu produzieren, da wir uns alles selbst beigebracht haben“, so Nic. Mittlerweile gibt es sogar eine zweite Staffel, in der auch das Konzept weiterentwickelt wurde. Die Podcasts, die wöchentlich erscheinen, sind abwechselnd aus je einer der verschiedenen Kategorien, in denen über politische und soziale Themen diskutiert, andere Reise-Begeisterte interviewt und natürlich über die eigenen Reisen erzählt und Tipps gegeben werden.

Auch die USA stehen schon auf ihrer Liste der bereisten Länder – wie Nic eindrucksvoll demonstriert.

„Unser Lieblings-Reisetipp ist gleichzeitig unser Motto und heißt ‘take it easy’ – damit meinen wir, dass man sich auf Reisen nicht von Rückschlägen unterkriegen lassen soll und es wichtig ist, einfach locker an die Reisen ran zugehen“, so Nic. „Natürlich“, ergänzt er, „sollte man sich aber im Voraus über das Land und die Leute informieren und sich einen groben Plan zurechtlegen.“ Ganz auf Vorbereitung zu verzichten ginge natürlich nicht.

Reichweite soll mit der Zeit wachsen

Das nächste Ziel, so die zwei, sei auf jeden Fall eine größere Hörerschaft zu gewinnen. Mit ihren Hörerzahlen, die aktuell bei etwa 130 pro Folge liegen und weiter steigen, seien die beiden „für den Anfang zwar nicht schlecht dabei“, so Luc, doch da sei noch viel Luft nach oben. „Tatsächlich müssen wir immer wieder erklären, was überhaupt ein Podcast ist. Dabei ist es so ein einfaches und praktisches Medium. Man kann Podcasts einfach überall und zu jeder Zeit hören“, schwärmt Nic und ergänzt lachend: „Sogar meine Oma hört jetzt Podcasts.“

Lucas (rechts) und Niclas alias Luc & Nic nehmen Interessierte mit auf (Hör-)Reise.

Auch Ziele bezüglich ihrer Reisen haben sie viele. „Als Erstes geht es schon bald für uns zusammen nach Schweden“ - darauf, so die zwei, freuen sie sich besonders. „Vielleicht schaffen wir es ja dann, das erste Mal den Podcast nebeneinander aufzunehmen“, lacht Nic.

Hörer gedanklich mit auf Reise nehmen 

Warum sie den Podcast überhaupt mit so viel Leidenschaft produzieren? „Wir möchten den Leuten neue Perspektiven zeigen“, sagt Luc. „Und sie dazu animieren, selbst zu reisen“, fügt Nic hinzu. Er ist Student – Luc hat sein Studium vor Kurzem abgeschlossen. So finden die beiden genug Zeit, um ihre Reisepläne umzusetzen. „Natürlich müssen wir aber immer sehr auf das Geld achten und haben daher viele Tipps, um möglichst günstig zu reisen“, so Luc. Wer aus finanziellen, oder eben zeitlichen Gründen, solche Reisen nicht umsetzen könne: „Den möchten wir – zumindest gedanklich – mit uns auf die Reise nehmen.“

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