Unterstützung zum Erhalt von St. Josef wächst

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Für de Erhalt von St. Josef Heessen wurden inzwischen mehr als 800 Unterschriften gesammelt. ▪

HEESSEN ▪ Immer mehr Menschen fordern den Erhalt der Bergarbeiterkirche St. Josef. Mehr als 800 Bürger hätten die Forderung des Bürgerbündnisses innerhalb nur einer Woche mit ihrer Unterschrift unterstützt, teilt Ludger Moor, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion, mit. Neben den Genossen gehören auch noch andere Gruppen zu dem Bündnis. Alle gemeinsam sind am heutigen Samstag von 8 bis 20 Uhr an einen Info-Stand am Rewe-Einkaufszentrum, Kleine Amtsstraße/Ahlener Straße vertreten. Sie informieren über den aktuellen Sachstand nach der Ratssitzung und wollen weitere Unterschriften sammeln.

Auch der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier, Arbeitskreis Hamm/Ahlen, setzt sich für den Erhalt der Bergarbeiterkirche St. Josef in Heessen ein. Auf Einladung des Allgemeinen Knappenvereins „Glück auf“ Heessen tagte der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier Arbeitskreis Hamm/Ahlen im Öko-Zentrum NRW. Nach einer Exkursion aller Mitglieder über das Gelände der ehemaligen Schachtanlage Sachsen besichtigte der Arbeitskreis die Ausstellung in der Alfred-Fischer Halle.

Anschließend folgte eine Information über die Bergarbeiterkirche St. Josef. Die Mitglieder des Arbeitskreises waren einhellig der Meinung, dass die Kirche St. Josef auch eine bergbauhistorische Stätte sei. Es müsse alles getan werden, um die Bergarbeiterkirche zu erhalten.

Der Vorsitzende, Arthur Ensenbach, berichtete außerdem über die Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung der Dachorganisation sowie die geplante Exkursion des Arbeitskreises zum Strontianitbergbau nach Barsen und Drensteinfurt.

Der Knappenverein lädt außerdem zu einer weiteren Bürgerversammlung zum Thema „Was wird aus der Kirche St. Josef“ ein. Sie findet am Mittwoch, 23. Mai, um 18 Uhr in der Kleingartenanlage Heessen-Gartnstadt an der Kleistraße statt.

Unter dem Motto „Mutig neue Wege gehen“ sollen an diesem Tag die seit Jahren bestehenden und neue gute Ideen vorgestellt und mit interessierten Bürgern weiterentwickelt werden. Auch weitere neue Ideen sind willkommen. Außerdem soll es auch um Finanzierungsmodelle gehen. ▪ WA

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