Vorstoß aus der Politik

Unfallschwerpunkt Lipperandstraße soll entschärft werden

Dort, wo die Oberholsener Straße auf die Lipperandstraße stößt, ereignen sich immer wieder schwere Unfälle.
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Gefährliche Einmündung: Dort, wo die Oberholsener Straße auf die Lipperandstraße stößt, ereignen sich immer wieder schwere Unfälle.

Warum kracht es so oft auf der Lipperandstraße? Das will die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bockum-Hövel wissen.

Bockum-Hövel – Einige Beispiele: Im Mai dieses Jahres wurden bei einem Unfall drei Personen verletzt, zwei von ihnen schwer. Im Dezember 2020 starb ein 61-jähriger Autofahrer, der in Fahrtrichtung Osten unterwegs war: Zwischen der Oberholsener Straße und der Römerstraße prallte er frontal auf einen entgegenkommenden Futtermittel-Lkw. Im April 2020 stießen zwei Pkw auf der Kreuzung der Lipperandstraße und der Oberholsener Straße zusammen. Zwei Frauen wurden schwer verletzt.

Die CDU-Bezirksfraktion bittet die Verwaltung in einem Antrag, Kontakt mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW aufzunehmen und die Frage zu klären, wie die Unfallgefahr im Abfahrtbereich der Oberholsener Straße minimiert werden kann. Als Möglichkeit bringen die Christdemokraten ins Spiel, die Höchstgeschwindigkeit im Abfahrtsbereich auf 50 Kilometer pro Stunde zu reduzieren.

Auf der Lipperandstraße stießen im Mai drei Autos zusammen.

Weiterhin will die CDU wissen, ob die Unfallgefahr dadurch minimiert werden kann, dass der Bereich mit gesonderter Geschwindigkeitsbeschränkung (aktuell Tempo 70) erweitert, das heißt, verlängert wird. Schließlich soll geklärt werden, ob der dort eingesetzte Blitzer auch nach hinten blitzt, um so ein verfrühtes Erhöhen der Geschwindigkeit zu verhindern. „Könnte verfrühtes Beschleunigen ursächlich für die erhöhte Zahl an Verkehrsunfällen sein?“, fragt Maximilian Weißenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

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