Auffällig unauffällig geworden

Unfallschwerpunkt? 13 Mal krachte es auf der Grönebergstraße und dann...

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Auf der Grönebergstraße ist es – in Bezug auf Unfälle – in jüngster Zeit ruhig geblieben.

Braam-Ostwennemar – Mal kommt es auf der Grönebergstraße zwischen Uentrop und Rhynern wiederholt zu schweren Unfällen und dann ist es wieder ruhig. So ist es schwer, von einem Unfallschwerpunkt zu reden. Die Diskussion wird aber sicherlich nicht enden.

Etwas ruhiger geworden ist es zuletzt auf der Grönebergstraße, die die Bezirke Rhynern und Uentrop miteinander verbindet. Denn nachdem die Hammer Polizei im vergangenen Jahr zwischen Januar und Oktober 13 zum Teil schwere Unfälle registrierte, ist dort zuletzt nichts mehr passiert. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, sei es nach dem vorerst letzten Unfall im Oktober zu keinen weiteren Unfällen auf der Grönebergstraße gekommen. Positiv auch: Auch im laufenden Jahr hat es bisher noch nicht auf der Straße gekracht. 

In die Diskussionen geraten war die viel befahrene Grönebergstraße schon vor Jahren. Hintergrund sind die Unfallzahlen, die aber durchaus auch schwanken. Vergangenes Jahr fiel dabei besonders auf, dass neun der 13 Unfälle auf Uentroper Gebiet passierten. In diesem Bereich verläuft die Straße komplett gerade, erlaubt ist dort Tempo 70. Die Gründe für die Unfälle waren allerdings völlig unterschiedlich, sodass die Polizei dort auch keinen Handlungsbedarf sah.

Temporeduzierung

Die anderen vier Unfälle registrierte die Hammer Polizei dagegen im kurvigen Bereich auf Rhyneraner Seite. Zum Vergleich: Dort gilt Tempo 50. Im Jahr 2018 war es unterdessen zu zehn Unfällen auf der gesamten Grönebergstraße gekommen, davon sieben auf Uentroper Gebiet, drei auf Rhyneraner Seite. 

Vor allem in der Uentroper Bezirksvertretung war die Grönebergstraße schon mehrfach Thema. So setzte sich FDP-Bezirksvertreter Wilhelm Walther vor allem dafür ein, dass das Tempo auf der Grönebergstraße auf Uentroper Gebiet zwischen Soester Straße und Ahse von 70 auf 50 heruntergesetzt wird.

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