„Noch glimpflich verlaufen“

Wand um neun Zentimeter verschoben: Unfallschäden bei Weltermann sind enorm

Unfallschäden Friseur Detlef Weltermann Hamm Heessen
+
Normalerweise verdecken Poster die Risse: Detlef Weltermann zeigt die Schäden am Gebäude.

Die Unfallschäden am Ladenlokal des Heessener Friseurs Weltermann sind noch immer offensichtlich. Und es wird wohl noch dauern, bis alles repariert ist.

Heessen - In der Nacht auf den 31. Juli rammte ein 37-jähriger Autofahrer bei einem spektakulären Unfall die Gebäudekante des Hauses Amtsstraße 25a. Im Erdgeschoss befindet sich der Friseursalon „Weltermann Hair“. Inhaber Detlef Weltermann sagt heute, im Grunde sei der Unfall noch glimpflich verlaufen: „Hätte der Fahrer etwas weiter rechts das Haus gerammt, so wäre er durch die Scheibe direkt bis in die nächste Wand gerast.“ Die Schäden sind längst noch nicht behoben.

Schnell wurde festgestellt, dass das Gebäude nicht einsturzgefährdet ist. Die Gutachter sind mit ihrer Arbeit fertig. Klar ist: Es wird ein hoher Aufwand bei der Reparatur betrieben werden müssen: Sowohl außen wie im Gebäude steht viel Arbeit an, wie Weltermann erklärt: „Alleine die äußeren Klinkerflächen im Aufprallbereich müssen bis in den zweiten Stock erneuert werden“, sagt der Friseurmeister. Auch innen müssen Wandelemente, Fliesen sowie der Estrich entfernt und vollkommen neu aufgebaut werden.

Riss durchs Gebäude: Die Gebäudeschäden werden auf 70 000 Euro geschätzt.

„Dazu soll eine Holzwand vom Eingang bis zur rechten Wand in den Salon eingezogen werden“, sagt Weltermann. Nicht nur die Risse in der Innenwand, auch die Verschiebung um neun Zentimeter machen deutlich, welche Kräfte beim Aufprall gewirkt haben.

Gebäudeschäden belaufen sich auf rund 70.000 Euro

„Zum Glück haben wir Aluminium-Fensterrahmen“, sagt Weltermann. Wären diese aus Kunststoff gewesen, so wäre auch die Scheibenfront zur Amtsstraße herausgedrückt gewesen. Auf rund 70.000 Euro wurden die Gebäudeschäden nach dem Unfall geschätzt. Zum Glück werden sie von Versicherungen gedeckt. Nun müsse der Beginn der Arbeiten abgestimmt werden.

„Ich bin schon froh, dass wir nach Corona überhaupt wieder arbeiten können“, sagt Weltermann. Nun hoffe er darauf, die Vorweihnachtszeit ungestört durcharbeiten zu können und, dass mit den Reparaturen im Januar begonnen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare