Bei Münster-Sparkel

Massenunfall auf der A1 an Heiligabend: Zwei Schwerverletzte aus Hamm

Die Autobahnpolizei sucht Zeugen für den schweren Unfall auf der A44 bei Werl. (Symbolfoto).
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Bei einem Massenunfall auf der A1 wurden zwei junge Männer aus Hamm schwerverletzt. (Symbolfoto).

Bei einem Massenunfall an Heiligabend auf der A1 bei Münster-Sparkel war auch ein 18-Jähriger aus Hamm beteiligt. Er und sein Beifahrer wurden schwerverletzt.

Hamm - An Heiligabend hat es auf der Autobahn 1 bei Münster-Sparkel mächtig gekracht. Gleich mehrere Autos sind ineinander gefahren. Insgesamt wurden vier Personen zum Teil schwer verletzt. Unter den Schwerverletzten des Massenunfalls auf der A1 am späten Donnerstagabend war ein 18 Jahre alter Fahrer aus Hamm und sein 19 Jahre alter Beifahrer (19), der ebenfalls aus Hamm kommt, wie die Polizei Münster auf Nachfrage bestätigte.

AutobahnA1
Länge749 km
Gebaut1937

Massenunfall auf der A1 bei Münster-Sparkel: Fahrer aus Hamm und sein Beifahrer unter den Vrletzten

Zunächst war nach Angaben der Polizei ein am späten Donnerstagabend ein Kleintransporter - der Fahrer war ein 26-Jähriger aus Neuwied - nahezu ungebremst auf ein vorausfahrendes Auto aufgefahren. Bei jedem vorausfahrenden Wagen handelte es sich um den Golf des 18-Jährigen aus Hamm, der laut Polizei gegen die rechte Schutzplanke schleuderte und auf dem Seitenstreifen zum Stillstand kam. Der Neuwieder hingegen stand auf der linken Spur.

Der 21-jährige Fahrer eines herankommenden Autos aus Duisburg erkannte die Situation auf der Autobahn 1 nicht rechtzeitig und kollidierte mit dem Transporter. Sowohl der Neuwieder Kleintransporter-Fahrer wie auch der 21-Jährige aus Duisburg wurden leicht verletzt.

Die insgesamt vier Verletzten des Massenunfalls auf der A1 - darunter die zwei Schwerverletzten aus Hamm - wurden laut Polizei in umliegende Krankenhäuser gebracht. Alle drei Fahrzeuge mussten in der Folge abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf rund 14.000 Euro. 

Massenunfall auf der A1: Autobahn rar für knapp zwei Stunden voll gesperrt

In der Folge bildete sich ein Stau auf der A1, wo es zu einem weiteren Auffahrunfall gekommen war. Dabei habe sich aber niemand verletzt. Doch auch diese Wagen mussten abgeschleppt werden. Diesmal entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Wegen der Unfälle war die A1 für rund zwei Stunden - von etwa 22.50 Uhr bis 0.45 Uhr - voll gesperrt.

Bereits am Mittwoch war es zu einem schweren Vorfall in unmittelbarer Nähe der A1 gekommen. Bei einem schlimmen Unfall zwischen der Oberholsener Straße und der Römerstraße in der Nähe des Autohofes an der Abfahrt Hamm-Bockum-Werne ist einer der beiden Fahrer gestorben.

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