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Westfleisch will in Standort Uentrop nachhaltig investieren

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Von: Frank Lahme

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Westfleisch in Uentrop.
Ein Westfleisch-Lkw auf dem Firmengelände in Uentrop. © Robert Szkudlarek (Archiv)

Die Westfleisch-Genossenschaft will ihren Standort in Uentrop ausbauen und zu einem der modernsten Schlacht- und Zerlegebetriebe Europas entwickeln.

Hamm – Vor diesem Hintergrund haben Westfleisch-Vorstand Johannes Steinhoff und Oberbürgermeister Marc Herter nun eine gemeinsame Sozial- und Umweltcharta unterzeichnet. In dem zehnseitigen Papier sind Leitgedanken formuliert, die sich unter anderem auf die Bereitstellung guten Wohnraums für die Beschäftigten, deren gesellschaftliche Integration, sichere Arbeitsplätze, ein nachhaltiges Energiekonzept, eine optimierte Verkehrslenkung sowie ein höheres Tierwohl beziehen.

Die Charta ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen Stadt und Westfleisch, die mit dem Führungswechsel im Hammer Rathaus im Herbst 2020 begonnen hatten und durch die Coronaausbrüche in Schlachtbetrieben vor gut einem Jahr und dem daraus resultierenden Wegfall von Werkverträgen zusätzliche Dynamik erfuhren.

Oberbürgermeister Marc Herter und Westfleisch-Vorstandsvorsitzender Johannes Steinhoff.
Unterzeichneten die Sozial- und Umweltcharta für den Westfleisch-Standort Hamm: Oberbürgermeister Marc Herter (rechts) und Westfleisch-Vorstandsmitglied Johannes Steinhoff. © Hübner/Stadt Hamm

In Hamm beschäftige das Unternehmen aktuell rund 750 Mitarbeiter und wolle im Zuge der Weiterentwicklung bis zum Jahr 2026 rund 1350 neue Arbeitsplätze schaffen, heißt es in dem Charta-Text. Aktuell wohnten von den 750 Hammer Westfleisch-Beschäftigten 291 in von der unternehmenseigenen „WE Service“ angemieteten Wohnungen. Weitere Wohnungen sollten angemietet und mit maximal vier Personen belegt werden. Gedacht ist unter anderem auch an eine Energie-Eigenerzeugung.

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