Nächste Hürde zur Rettung genommen

Eishalle: Vertrag besiegelt, Bauarbeiten begonnen

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Jörg Rogalla, Christof Roling, Philipp Albert und Markus Kreuz (sitzend, von links) sowie Werner Nimmert (links) und Manfred Lindemann unterzeichneten des Eishallen-Vertrag.

Hamm - Die Hammer Eis eG hat am Dienstag die nächste Hürde zur Rettung der Eishalle am Maximilianpark genommen. In der Eishalle wurde der Vertrag zwischen der Stadt Hamm, der Eis eG und der Maxipark GmbH unterzeichnet.

Damit ist die Grundlage für die millionenschwere Ertüchtigung der Sport- und Freizeitstätte gelegt, die sich über mehrere Jahre erstrecken wird.

Bereits am vergangenen Wochenende habe es im Vorgriff eine erste große Entkernungsaktion gegeben, berichtete Eis eG-Chef Werner Nimmert. Der alte, abgängige Gasttronomiebereich ist bereits abgerissen worden. Außerdem wurden Teile der alten Belichtungsanlage sowie der Deckenverkleidung abgebaut. „34 Helfer waren ehrenamtlich aktiv. Sie haben innerhalb weniger Stunden geschafft, wofür wir sonst eine ganze Woche benötigt hätten“, sagte Nimmert.

Neuer Fußboden und neue Beleuchtung

Die nächste Aktion beginnt am Mittwoch: Der Fußboden wird ausgebaut. In der ersten Augustwoche werde dann eine neue Beleuchtungsanlage eingebaut. Das Spielfeld werde wesentlich heller ausgeleuchtet sein. Nebenbei bringe die Umstellung auf LED-Licht eine jährliche Ersparnis von etwa 6000 Euro, so Nimmert weiter.

Geplant sind außerdem eine komplett neue Beschallungsanlage sowie eine attraktivere Disco-Lichttechnik. „Da bekommen wir etwas Event-Licht. Die Eisdisco soll für junge Leute wieder attraktiv werden.“ Zeitgleich werde auch mit Hochdruck an dem Aufbau der neuen Gastronomie gearbeitet, die zu einem neuen Anziehungspunkt werden soll. „Es wird noch einiges an Schweiß hier gelassen werden“, sagte der Initiator der Rettungsinitiative.

Neue Eissaison beginnt am 5. September

Schließlich ist Eile geboten; am 5. September beginnt die neue Eissaison. Die Laufzeit des gestern unterzeichneten Vertrags mit der Stadt beträgt fünf Jahre, ein Jahr länger als ursprünglich vorgesehen, sagte Sportdezernent Markus Kreuz. Insgesamt fließen in diesem Zeitraum knapp 1,8 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt an die Eis eG.

Das Geld werde vor allem in die Substanz der Eishalle fließen. Außerdem sei Bestandsschutz für die im Gebäude befindliche Bowlingbahn vereinbart worden, die vor einem Jahr ganz neu aufgebaut worden war. Auch die Öffnungszeiten für private Nutzer blieben im gewohnten Umfang erhalten.

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