Baustellengeräte zerstört

Zerstörungslust am Burghügel: Das dürfte teuer werden!

+
Unter anderem die Frontscheibe dieses Baggers wurde eingeschlagen.

[Update] Mark - Vandalismus am Burghügel Mark ist seit Jahren ein Dauerthema. Diesmal haben die Randalierer zugeschlagen, bevor etwas Neues entstanden beziehungsweise überhaupt der erste offizielle Spatenstich gesetzt worden ist.

Die Täter beschädigten am Wochenende einen Bagger, rissen Absperrungen nieder, warfen Materialien und Schilder sowie eine Baustellentoilette in die Gräfte. Am Dienstag stand die Höhe des Schadens noch nicht fest. Doch so viel ist klar: Der Bagger muss erst einmal ersetzt werden.

Das Baufahrzeug sei erheblich beschädigt worden, erklärt Stadtsprecher Lukas Huster nach Rücksprache mit dem Bauunternehmen. Die Täter zerstörten sämtliche Scheiben. Sie beschädigten die Schaltgestänge und die Hebel im Führerhaus. Die Baufirma brachte den Bagger zur Reparatur in die Werkstatt. Erst nach dortiger Prüfung dürfte die Schadenshöhe feststehen. Es dürfte teuer werden.

Vandalismus am Burghügel Mark

Außerdem rissen die Täter Absperrungen niedergerissen und warfen sie teils in die Gräfte. Dort fanden sich auch weitere Gegenstände, darunter eine Baustellentoilette. Die Polizei hat die Schäden erfasst. Die Baufirma hat Anzeige erstattet.

Bauzeitplan bleibt

Von Auswirkungen auf den Zeitplan für die Bauvorhaben am Burghügel geht die Verwaltung trotz Arbeitsunterbrechung nicht aus. „Auch wenn der Vandalismus für uns und die Baufirma natürlich massiv ärgerlich ist, gehen wir aktuell nicht davon aus, dass es durch die jetzigen Vandalismus-Schäden zu Verzögerungen im Bauablauf kommen wird“, erklärt er. „Die Baufirma kann die Schäden an den Gerätschaften mit anderen Geräten kompensieren.“

Schwebende Mauer: Damm ermöglicht Arbeiten auf Burghügel

Angesichts des jüngsten Falls drängt sich einmal mehr die Frage auf, ob und wie künftig Vandalismusschäden verhindert werden können? „Ob die Baustelle gegebenenfalls stärker gesichert werden soll, entscheidet die Baufirma in Eigenverantwortung“, sagt der Stadtsprecher.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare