Unfallgefahr gebannt: Bahnübergang Soester Straße jetzt mit Schranken

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Schranken sowie Licht- und Akustiksignale für mehr Sicherheit: Noch wurde gestern vor allem auf dem Dunantweg emsig gearbeitet, aber der Bahnübergang Soester Straße ist nach rund zweimonatiger Ausbauphase in Betrieb gegangen.

Mark - Rund zehn Jahre nachdem er nach einem schweren Unfall auf der Prioritätenliste auf den obersten Platz gerückt war, hat der Bahnübergang auf der Verkehrsader Soester Straße Schranken bekommen.

Nach etwa zwei Monaten Bauzeit ist die neue Anlage am Dienstag in Betrieb gegangen. Nur noch Restarbeiten stehen an, wie etwa am Dunantweg. 

Der Bahnübergang war bislang unbeschrankt und ist jetzt mit einer Lichtzeichenanlage samt Halbschranken und Gehwegschranken ausgestattet. An der Einmündung Dunantweg, der neben den Gleisen in die Soester Straße mündet, ist eine weitere Schranke und Anzeige. Neben Lichtsignalen wurden für Fußgänger und Radfahrer auch akustische Hinweisgeber installiert. Die Schranken reagieren vollautomatisch auf sich nähernde Eisenbahnen. Die ordnungsgemäße Funktion der Anlage erkennt der Lokführer an Überwachungssignalen.

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Die Kosten für den Ausbau wurden zunächst mit 300.000 Euro angesetzt. Im November war, etwas ungenauer und relativierend, von einem mittleren sechsstelligen Betrag die Rede. Die Kosten werden gedrittelt, teilen sich Regionalverkehr Ruhr-Lippe, das Land und die Stadt, wobei diese noch eine 75-prozentige Förderung erhält.

Schranken für Ostwennemarstraße

Als nächster unbeschrankter Bahnübergang auf der rund 15 Kilometer langen RLG-Strecke von der Stadtmitte quer durch den Stadtbezirk Uentrop soll die Anlage auf der Ostwennemarstraße ausgebaut werden – vielleicht schon 2019. Das Vorhaben wird aufwendiger, weil auch eine Fußgängerampel gebaut werden soll.

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