Einkaufen im Verkaufszelt 

Teilabriss in der Grünen Mark: So schnell entsteht der neue Netto 

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Alle Eingänge an einer Seite: Der halboffene Eingangsbereich des Netto-Marktes wird im Zuge des Umbaus geschlossen und die Front des Gebäudes um die vorderer Parkplatzreihe (rechts) verlängert. Dort ziehen auch die drei weiteren Mieter ein.

Mark – Das Nahversorgungszentrum der Grünen Mark wird sich in den kommenden Monaten stark verändern:  Nach der Bäckerei-Filiale und dem kleinen Restaurant sind die Ladenlokale soweit leergezogen, so dass der seit Jahren geplante Um- und Ausbau des Netto-Marktes erfolgen kann. Die vorbereitenden Arbeiten sollen schon in einigen Tagen beginnen. Und dann soll es ganz schnell gehen.

„Der Netto-Markt wird so modern wie der in der Selmigerheide“, sagt Sven Klagge über den im Herbst eröffneten Neubau. Wie schon dort, begleitet er als Projektleiter von Ten Brinke das Vorhaben. Die Unternehmensgruppe hat Ende vergangenen Jahres den Nahversorgungsstandort an der Karl-Mecklenbrauck-Weg übernommen.

Modernisieren heißt auch, die Struktur des Gebäudes zu optimieren. Ein Teilabriss und eine kleinere Erweiterung sind geplant, ansonsten findet der Umbau im baulichen Bestand statt. Die nördliche Außenwand des Netto-Marktes mit dem derzeit noch ausgesparten, überdachten Eingangsbereich und den Einkaufswagen wird an beiden Enden bis an die Bebauungsgrenzen verlängert. 

Teilabriss für Wohnbebauung

Die rückwärtig gelegenen, leergezogenen Geschäftslokale werden abgerissen. „Wir haben lange überlegt, was man mit diesem Bereich machen kann“, sagt Klagge. Auch die Stadtverwaltung sei mit einbezogen worden. Es zeige sich, dass der Netto die Kundenfrequenz bringe, die erreiche aber das zurückliegende Areal nicht. Das erklärt die diversen Mieterwechsel und Leerstände seit der Eröffnung des Nahversorgungszentrums vor rund 13 Jahren.

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Unter Einbeziehung einiger Parkplätze werden nach dem Teilabriss rund 1.000 Quadratmeter am Karl-Mecklenbrauck-Weg frei. Dort sollen zwei Doppelhäuser entstehen – ähnlich der vorhandenen Bebauung, sagt Klagge. Einen Termin für den Baustart gebe es noch nicht.

Alle Eingänge an einer Seite 

Priorität hat die Modernisierung des Nahversorgungsstandorts. Künftig werden alle Eingänge der Geschäftslokale zum Hauptparkplatz ausgerichtet sein. Insgesamt entsteht eine Mietfläche von etwa 1.500 Quadratmetern. Die Verkaufsfläche des Marken-Discounters wächst von 750 auf rund 1.000 Quadratmeter. Der Markt wird breiter und länger.

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Die vordere Parkplatzreihe wird überbaut, das Gebäude um etwa fünf Meter verlängert. Dort kommen drei weitere Mieter unter: Neben dem ansässigen Friseur-Salon Haarsträubend zieht Hosselmann mit einer Bäckerie-Filiale ein und ein Lotto-Toto-Geschäft. Der Parkplatz wird teils neu gestaltet. Unter anderem wird die Beleuchtung, die noch die Farben des einstigen Plus-Supermarktes zeigt, ersetzt.

Netto zieht vorübergehend in ein Verkaufszelt

Während der Bauarbeiten müssen die Kunden nicht auf die gewohnte Einkaufsmöglichkeit und Dienstleistung verzichten. Für einen lückenlosen Übergang wird Netto voraussichtlich Anfang Mai in ein Verkaufszelt auf dem Parkplatz wechseln, so wie es sich bereits beim Umbau in Rhynern bewährt hat. Der Friseur-Salon werde für die Zeit in einen Container ziehen, sagt Klagge. Lange soll die Übergangslösung nicht bestehen. „Mitte August“, sagt der Projektleiter, „wollen wir fertig sein.“

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