Simon Scheppat und Esther Heinert regieren in Schmehausen

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Schmehausen -  „Mein Opa Hilmar war vor 50 Jahren Schützenkönig in Schmehausen. Da wollte ich in diesem Jahr unbedingt König werden“, sagte Simon Scheppat nach seinem Königsschuss am Freitagabend gegen 21.30 Uhr auf dem Schützenplatz hinter der Giesendahlhalle in Uentrop. Mit dem 238. Schuss hatte der 28jährige des Vogelschießen mit einem tollen Treffer beendet und der Rest des Vogels fiel zu Boden. Mit Scheppat regiert Esther Heinert.

Vorausgegangen war ein spannendes Ringen um die Königswürde, dass der Avantgardist und angehende Student für sich entscheiden können. Mit ihm wechselten sich immer wieder Mike Wessel, Yannik Ramm und Michael Krahn im Finale des Schießens ab und alle vier Anwärter sorgten dafür, dass der Holzvogel mit dem Namen Stefanie I von der Ludwigstraße in seine Einzelteile zerlegt wurde. Zwischenzeitlich hatten sich sogar noch mehr Schützen am Vogelschießen beteiligt. 

Diese zogen sich jedoch zurück. Unter ihnen war auch Stefan Heitkemper, der den linken Flügel abgeschossen hatte, so dass sich der Vogel an der Schraube ein Stück drehte. Im weiteren Verlauf hatte der spätere König auch einmal schon ein großes Stück vom Vogel abgeschossen, doch ein ebenso großes Stück blieb noch oben, so dass weiter geschossen werden musste. Hunderte von Gästen verfolgten auf dem gut gefüllten Schützenplatz das Ringen um die Königswürde in Schmehausen und unterstrichen so die Beliebtheit des Schützenfestes im Dorf. Groß war aber auch die Beteiligung beim Festumzug mit weit mehr als 150 Schützen und Musikern.

Schmehausener Schützen feiern König Simon Scheppat

Nach dem Königsschuss entbrannte lautstarker Jubel auf dem gesamten Festgelände. Besonders die Avantgardisten freute sich über den Königsschuss ihres Mitstreiters Scheppat, der schon einmal versucht hatte König zu werden. Auf den Schultern zweier Gardisten wurde er in die Avantgardenlaube gebraucht wo lautstark gesungen wurde und der Spielmannszug Eickelborn Märsche spielte. Dort angekommen, musste der neue Schützenkönig erst einmal unzählige Hände schütteln, alle Gardisten und Schützen wollten ihrem neuen Regenten gratulierten.

Bevor das Vogelschießen eröffnet wurde, waren die Schützen noch einmal bei ihrem Vorjahreskönigspaar Bernd Tümmers und Kristin Kulke zu Gast. Dort gab es noch einmal einen Umtrunk, um sich auf das Schützenfest in Schmehausen einzustimmen. Nach dem Vorbeimarsch der beiden Regenten ging es zum Schützenplatz hinter der Giesendahlhalle. Bürgermeisterin Ulrike Wäsche begrüßte die Schützen und erinnerte noch einmal an den Film, den ein Team über das Schützenfest erstellt hatte und im Fernsehen gezeigt wurde. „So ist das Schützenfest in ganz Deutschland bekannt geworden“, so Wäsche.

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