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Schützenverein Norddinker in Feierlaune: „Jetzt passte alles“

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Von: Peter Körtling

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Das Königspaar beim Schützenverein Norddinker, Vöckinghausen, Frielinghausen: Anne Pohl und Jörg Hellmich.
Das Königspaar beim Schützenverein Norddinker, Vöckinghausen, Frielinghausen: Anne Pohl und Jörg Hellmich. © Andreas Rother

Der Bann ist gebrochen: Am Fronleichnamstag um 17.51 Uhr gelang Jörg Hellmich der finale Treffer am Schützenplatz an der Soester Straße. Er erwählte sich Anne-Kathrin Pohl zur Königin.

Norddinker – Bevor Hellmich, der als Angestellter bei der Maxipark GmbH arbeitet, mit dem 175. Schuss die Reste des Königsadlers aus dem Kugelfang holte, lieferte er sich lange Zeit mit Emanuel Döring, Hans Jörg Tillmann und Ludger Hahne ein enges Finale. „Das war wirklich schon lange mein Wunsch, aber jetzt hat alles gepasst“, sagte Hellmich anschließend. Mindestens ebenso spannend wie für ihn dürfte die Zeit der Regentschaft auch für seine Königin werden: Die Sozialpädagogin war erst unmittelbar vor der Pandemie aus Hamburg nach Hamm gezogen. (Klicken Sie sich hier in unser großes Schützenfest-Ressort.)

Nun wurde sie auf dem dritten Schützenfest ihres Lebens gleich zur Regentin. „Jörg fragte mich, ob ich das auch wollte und ich sagte ihm, wir werden das schon schaffen“, so die neue Majestätin.

Auf dem gesamten Vereinsgelände herrschte am Wochenende durchgehend hervorragende Stimmung. Als am Donnerstagabend DJ Uwe im neuen Festzelt auflegte, dauerte die Party bis tief in die Nacht. „Insbesondere der ganz starke Besuch am Donnerstag hat uns allen viel Freude gemacht“, sagte der Vorsitzende Heinrich Elbers am Schützenfestsonntag. So konnten nicht nur zahlreiche Mitglieder und Freunde dem neuen Königspaar gratulieren, sondern auch die vielen Abordnungen befreundeter Vereine sowie deren Königspaare.

Das große, neue Zelt bewährte sich

Als das neue Königspaar sowie das Kaiserpaar Dietmar und Karin Demski am Samstag abgeholt wurden, ging das große Fest souverän in die zweite Runde. Das große, neue Zelt bewährte sich: Da es im Gegensatz zu seinem Vorgänger erheblich höher ist, konnten bei der drückenden Wärme die Seitenteile geöffnet werden. So konnten sich die vielen Besucher bei leichtem Wind in den Schatten zurückziehen. Abends sorgte schließlich die Band „Soundvoices“ für Tanzalarm.

„Ich habe die Corona-Schlagzeilen im Bezug auf die Schützenfeste zuvor schon mit Sorge gelesen“, sagt Elbers. So gesehen, sei er mit seinem Festverlauf durchaus zufrieden und selbst als der Samstag hitzebedingt etwas weniger stark besucht war, freute er sich über die vielen jüngeren Gäste. „Das zeigt, dass das Schützenwesen Zukunft hat“, so Elbers.

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