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Neuer Asphalt: Bekannte Hammer Schlaglochpiste verschwindet

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Von: Torsten Haarmann

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Voraussichtlich Anfang Dezember 2022 soll die Sanierung des Saalkampwegs in Hamm-Schmehausen beginnen.
Die letzten Tage einer „schlechten Wegstrecke“: Die Warnbaken und Baustellenschilder sind bereits aufgestellt, aber noch ist feie Fahrt. Voraussichtlich Anfang Dezember soll die Sanierung des Saalkampwegs beginnen. © Haarmann, Torsten

Der Saalkampweg gehört zu den weniger befahrenen Straßen im Stadtbezirk Uentrop, ist dennoch als Schlaglochpiste recht bekannt - noch, denn die Fahrbahn soll im Dezember saniert werden.

Schmehausen – Insbesondere Radfahrer nutzen die Verbindung südlich des Kraftwerks, zwischen Datteln-Hamm-Kanal und Vellinghausen-Eilmsen. Umso mehr werden sie die grüne Strecke am Rande des Schmehauser Wildniswaldes wohl zu schätzen wissen, wenn sie saniert ist. Mit einjähriger Verzögerung soll der Saalkampweg noch im Dezember eine neue Fahrbahn bekommen.

Die Stadtverwaltung lässt die Maßnahme im Paket mit der Erneuerung der Straße Am Tünner Berg umsetzen. In Osttünnen begannen die Vorbereitungen am Montag, 21. November. Wenn dort die neue Asphalt-Tragdeckschicht eingebaut ist, sollen die Arbeiten in Schmehausen fortgesetzt werden. Allerdings war der Saalkampweg auch bereits an dem Montag komplett gesperrt, wenn auch nicht lange. Grund sei ein „Missverständnis in der Kommunikation mit dem Verkehrssicherer“ gewesen, sagt Stadtsprecher Lukas Huster.

Wann die Arbeiten genau am Saalkampweg beginnen, steht nicht fest. „Ab Anfang Dezember“, lautet die grobe Zeitangabe. Dann wird kein Durchkommen sein auf dem rund ein Kilometer langen Abschnitt zwischen der Autobahn 2 und der Stadtgrenze.

Stellenweise wie ein Schweizer Käse: Der Saalkampweg zwischen Datteln-Hamm-Kanal und Stadtgrenze zu Vellinghausen-Eilmsen weist viele Schlaglöcher auf.
Stellenweise wie ein Schweizer Käse: Der Saalkampweg zwischen Datteln-Hamm-Kanal und Hammer Stadtgrenze zu Vellinghausen-Eilmsen weist viele Schlaglöcher auf. © Haarmann, Torsten

Die angekündigte Sanierung des Saalkampwegs stieß bereits vor rund zwei Jahren bei Bezirksvertretern auf allgemeine Zustimmung. Rund 170. 000 Euro waren im städtischen Haushalt angegeben.

Die Straße war eine von mehreren sanierungsbedürftigen Verbindungen aus dem städtischen Wirtschaftswegekonzept und die einzige aus dem Stadtbezirk Uentrop. Für sieben Wege gab es schließlich keine Förderung, darunter der Saalkampweg. Dafür wurde der Franzosenweg vorgezogen.

Keine Förderung für Sanierung Saalkampweg

Die Verwaltung beabsichtigte, den Förderantrag für 2022 aufrechtzuerhalten, sofern das Land sein Programm zur Modernisierung ländlicher Infrastruktur fortsetzt. Aktuell sei aber keine entsprechende Förderung abrufbar, sagt der Stadtsprecher. Daher werde die Maßnahme komplett aus städtischen Mitteln finanziert.

Bei den Sanierungen in Schmehausen und Osttünnen geht die Verwaltung von Gesamtkosten in Höhe von rund 340. 000 Euro aus. Bis „voraussichtlich Ende 2022“ werden die Arbeiten dauern.

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