Trotz Ferien viel los am Stein - 750.000 Euro werden verbaut

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Es ist eingerüstet: Das Hauptgebäude des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums erhält ein neues Dach.

Trotz Sommerferien herrscht viel Betriebsamkeit im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium im Hammer Osten. Eigentlich ist die unterrichtsfreie Zeit sogar der Grund, denn nur dann können die Handwerker tätig werden.

Werries – In einem weiteren Bauabschnitt wird der Brandschutz den Erfordernissen angepasst, die Beleuchtung wird erneuert und das Dach saniert. In den nächsten Wochen werden rund 750.000 Euro im Gymnasium verbaut.

Mit der Brandschutzsanierung am Stein-Gymnasium startete die Stadt bereits im Jahr 2017. In diesen Wochen begann dazu der vierte Bauabschnitt. Die Handwerker sind derzeit im ersten Obergeschoss. Unter anderem müssen die Wände angepasst werden. Das geht zum Teil nur durch Abriss und Neubau in Trockenbauweise. So entstehen Trennwände zwischen Klassenzimmern und Fluren, die im Ernstfall einem Feuer für eine ausreichende Zeit standhalten. Auch Türen werden ausgetauscht. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Stadtsprecher Tom Herberg. So können voraussichtlich ab Mitte kommender Woche weitere Innenarbeiten, etwa der Anstrich der Wände, begonnen werden. „Der Plan ist, in den kommenden vier bis fünf Wochen fertig zu sein“, sagt der Stadtsprecher. 300.000 Euro sind für den Brandschutz angesetzt.

Das eingerüstete Schulgebäude weist auf eine weitere größere Maßnahme hin. Das Flachdach des Hauptgebäudes ist in die Jahre gekommen. Die Schweißbahnen zeigen Falten und haben Risse. Das Dach sei an einigen Stellen undicht, sagt der Stadtsprecher mit Verweis auf die Bereiche der Oberlichter. In der Schule wird zudem die Beleuchtung erneuert. Für Dach und Licht werden weitere 450.000 Euro verbaut.

„Vorgesehen ist, bis Mitte August, am Ende der Sommerferien, fertig zu sein“, sagt der Stadtsprecher.

Brandschutzsanierung: Zum Teil müssen im Gebäude neue Wände hochgezogen werden.

Sanierung der Sporthalle aufgeschoben

Ursprünglich waren für die Ferien weitere Arbeiten am Stein-Gymnasium vorgesehen. Boden und Tribüne der Sporthalle sollten erneuert werden. Das schiebt die Stadtverwaltung erst einmal auf. Grund sind weitere Zustandsprüfungen am Gebäude. „Die Maßnahmen könnten eventuell noch erweitert werden“, sagt Huster. Es wäre nicht sinnvoll, jetzt den Boden zu machen, wenn sich nach einer Prüfung Schäden am Dach zeigten. Egal wie das Ergebnis ausfällt, für die Umsetzung der beiden Vorhaben reicht die Ferienzeit nicht mehr. „Weil es größere Maßnahmen sind, werden wir sie erst im nächsten Sommer machen“, sagt er.

Der Fußboden der Dreifachsporthalle ist abgängig, wie es heißt, und sollte für 210.000 Euro durch einen neuen Linoleumoberbelag samt allen Anforderungen daran – Bodenabdichtung, Spielfeldlinien und Turngerätehülsen – ersetzt werden.

Die Zustandsbeschreibung für die 45 Jahre alte Tribünenanlage fällt so wie die für den alten Boden aus. Sie soll durch eine Teleskoptribüne ersetzt werden, die sieben Sitzreihen mit je 13 Meter Länge und zwei 1,2 Meter breite Aufgänge bietet. Die Anlage soll nicht mehr manuell, sondern automatisch mit Elektromotoren ausgefahren werden. Das entspreche den neusten Vorschriften des Gemeinde-Unfall-Versicherungsverbandes und der Versammlungsstättenverordnung, heißt es in der Verwaltungsvorlage, die der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr im Dezember mitsamt weiteren Maßnahmen beschloss. 190.000 Euro sind für die neue Tribüne kalkuliert.

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