Nach Ärger am Baugebiet gibt es Sprechstunde mit Bauleiter

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Wie der Ortstermin vor drei Wochen zeigte, gibt es viel Gesprächsbedarf vor allem zur Erschließung des Baugebiets „Augenweide“.

Mark - Der Redebedarf war groß, als sich vor drei Wochen mehr als 60 Anwohner zum Ortstermin am Neubaugebiet „Augenweide“ im Bereich Alter Papenweg/Papenweg trafen. Nach dem Ärger soll eine regelmäßige Sprechstunde mit dem Bauleiter eingeführt werden.

Auch wegen einer mehrwöchigen Sperrung des dortigen Bahnübergangs hatten die Anwohner viele Fragen und viel Kritik in Richtung der Verantwortlichen. Dabei ging es unter anderem um die Informationspolitik. Die soll sich jetzt ändern. Wie Jürgen Gosda vom gleichnamigen Ahlener Bauunternehmen als ausführende Firma des Neubaugebiets jetzt im Gespräch mit dem WA bestätigte, wird es die von Gosda-Bauleiter Jürgen Schmidt bei der Versammlung angekündigte regelmäßige Sprechstunde mit Beginn der Baumaßnahmen geben. 

Wenn voraussichtlich im Mai der erste Erdaushub an der „Augenweide“ ansteht und die Handwerker mit den Arbeiten beginnen, werden die Anwohner eine regelmäßige Möglichkeit bekommen, um vor Ort mit dem Bauleiter sprechen zu können. Stattfinden soll diese Sprechstunde ein Mal im Monat, der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. „Wir werden die Anwohner anschreiben“, kündigte Jürgen Gosda an.

Angebot wie bei anderen Bauvorhaben 

Die mitunter aufgebrachten Anwohner hatten bei dem Ortstermin um eine solche Sprechstunde gebeten, um auf kurzem Wege Fragen stellen und mögliche Probleme gleich beheben zu können. Wie Jürgen Gosda sagte, gebe es solche Gesprächsmöglichkeiten auch bei anderen Bauvorhaben.

Rede ist von Planungsfehlern

Die Beschwerden von Anwohnern sind vielfältig. Da ist der Ärger darüber, nicht früh- oder rechtzeitig informiert worden zu sein, über Beschädigungen durch Baufahrzeuge und die Beschilderung der Baustelle. Sie üben auch eine generelle Kritik an der Erschließung der „Augenweide“ und sprechen von Planungsfehlern.

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Zum Hintergrund: Im Zuge der Erschließung des Neubaugebiets „Augenweide“ mit fünf bis zu sechsstöckigen Häusern – jeweils plus Staffelgeschoss – und insgesamt 50 Wohnungen wird aktuell zunächst die Zufahrtsstraße zum Baugebiet errichtet. Dafür musste vor knapp vier Wochen der Bahnübergang am Alten Papenweg/Papenweg aus Sicherheitsgründen im Hinblick auf den Zugverkehr vorübergehend gesperrt werden. Sobald die Zufahrtsstraße fertig ist, soll der Bahnübergang voraussichtlich in seiner jetzigen Form wieder geöffnet werden. Wann die angekündigte und mangels Platz erforderliche Verlegung des Bahnübergangs umgesetzt wird, hängt von der noch ausstehenden Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg ab.

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