TuS Uentrop: Große Mehrheit für kleines Spielfeld

+
Volles Haus und volles Vertrauen: Die große Mehrheit der Mitglieder des TuS Uentrop steht hinter den Plänen.

Uentrop - Zahlreich waren die Mitglieder des TuS 46/68 Uentrop zur außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Giesendahlhalle gekommen. Anlass waren die geplanten Baumaßnahmen, die aus den ehemaligen Tennisplätzen auf dem Gelände für den TuS nutzbare Sportflächen machen sollen.

Der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Figge und sein Stellvertreter Werner Gerwin stellten den Anwesenden den Entwurf eines Kleinspielfeldes von netto 55 mal 35 Metern vor, das als Kunstrasenplatz zukünftig hauptsächlich von den E-, F- und G-Junioren der Fußballabteilung bespielt werden soll. Eine zweimastige Trainingsbeleuchtungsanlage wird ebenso vonnöten sein wie eine Beregnungsanlage, die Verschleiß und Aufheizung der Kunstfasern verhindern soll. 

Darüber hinaus sind Ballfangzäune und Zugangswege zu errichten. Das Gebäude auf dem Gelände wird zum „TuS Vereinsheim“ umgebaut. Der Nutzen der geplanten Baumaßnahmen liegt auf der Hand: Die Fläche bleibt für sportliche Zwecke erhalten. Bei schlechten Witterungsbedingungen können Seniorenmannschaften dort trainieren. Durch diesen Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Kunstrasenplatz werden die beiden vorhandenen Rasenplätze geschont. 

Die Möglichkeit, ein Gefühl für Spielen auf – auch auswärts üblichem – Kunstrasen zu entwickeln, ist ebenfalls positiv zu bewerten. Das Vereinsheim wird für den TuS und auch für alle anderen Uentroper Vereine nutzbar gemacht. Um diese mit rund 345.000 Euro recht umfangreichen Vorhaben finanziell abzusichern, aber auch, um die generell gestiegenen laufenden Kosten bestreiten zu können, ist eine moderate Beitragsanpassung unumgänglich. 

Doch Figge und Gerwin trafen nicht nur auf ein volles Haus, sondern auch auf volles Vertrauen in ihre Vorstandsarbeit. Letztlich werde mit der Baumaßnahme, ihrem Finanzierungsplan und der Beitragsanpassung die Zukunft des Vereins gesichert, war die einhellige Meinung. So stieß auch der geplante kleine Solidarbeitrag, der den Fußballern als Hauptnutzern für die Dauer von zehn Jahren abverlangt werden wird, auf Verständnis. Um die Kosten zu senken, ist ein gewisses Maß an Eigenleistung vorgesehen. 

Aufkommende Fragen aus den Reihen der Anwesenden wusste der Vorstand schlüssig zu erläutern und zu beantworten. So hatte man beispielsweise bei der Auswahl des Kunstrasens auf eine angemessene Haltbarkeit und Nutzungsdauer geachtet. Nachdem die Beschlussfähigkeit der über 120 Anwesenden festgestellt worden war, entschieden sich 112 Stimmberechtigte für die Beitragsanpassung ab 2017 und die Baumaßnahme mitsamt ihres Investitionsplans. Dagegen stimmten zwei, enthalten hatten sich drei Mitglieder. 

Werner Gerwin blickte nach der Versammlung optimistisch in die Zukunft: „Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder mit uns an einem Strang ziehen. Es sind eben die Mitglieder, die den Verein mit Leben füllen und nicht der Vorstand.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare