VfL Mark: Ball soll im Oktober auf Kunstrasen rollen

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Die Arbeiten am Sportplatz des VfL Mark schreiten voran.

Mark - Die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz des VfL Mark sind in vollem Gange. Beim ersten Spatenstich vor drei Monaten hoffte Vorsitzender Jörg Wedekind noch, vielleicht schon Ende August/Anfang September die neue Fläche nutzen zu können.

Ungefähr zur Halbzeit zeigt sich aber, dass es nicht schneller gehen wird. „Die Inbetriebnahme ist nach wie vor für zirka Oktober geplant“, sagt Stadtsprecher Tobias Köbberling. Die Erdarbeiten sind bereits abgeschlossen. Der Oberboden ist abgefahren worden, das so genannte Rohplanum wurde erstellt. Inzwischen seien die Entwässerungsarbeiten erfolgt, sagt er. Das heißt, dass die Rigolen eingebaut wurden und die zuführenden Entwässerungsleitungen teilweise verlegt sind.

Inbetriebnahme für Oktober geplant

„Die Kampfmittelüberprüfung hat keine Verdachtsfälle ergeben“, erklärt der Stadtsprecher. Zu den weiteren Schritten gehört die Erstellung der Dränageleitungen für die Spielfelder, der Einbau der Flutlichtanlage und der Ausbau der Spielfelder mit Einfassungen. Außerdem folgen noch der Einbau der Tragschichten und das Aufbringen des Kunststoffrasenbelags. Zäune müssen noch errichtet und Wege erstellt werden.

Großspielfeld (64x100 Meter) und Kleinspielfeld (20x40 Meter)

Insgesamt entsteht ein Großspielfeld in den Maßen netto 64 Mal 100 Meter mit einem Kunststoffrasenbelag, der mit Quarzsand und Gummigranulat verfüllt ist. Südlich des Großspielfeldes entsteht zudem ein Kleinspielfeld in den Maßen netto 20 Mal 40 Meter, ebenfalls mit Kunststoffrasenbelag. Dieser Platz soll insbesondere für das Jugendtraining genutzt werden. Das Großspielfeld erhält darüber hinaus eine neue Flutlichtanlage, die aus sechs Masten – Lichtpunkthöhe 16 Meter – besteht. Beide Plätze werden mit Spielfeldbarrieren und Ballfangzäunen (vier Mal sechs hoch) ausgestattet. Die Spielfeldmarkierungen sind dauerhaft in weiß und blau in den Kunststoffrasen eingearbeitet. Eine automatische Unterflurberegnungsanlage sorgt dafür, dass im Sommer die Aufheizung des Belages durch Sonneneinstrahlung weitgehend vermieden wird.

Baumaßnahme kostet brutto rund 1,18 Millionen Euro/Sportverein beteiligt sich mit 350.000 Euro

Für die Realschule Mark wird außerdem ein multifunktionales Kleinspielfeld – Bruttofläche 45 Mal 27 Meter – mit einem dauerelastischen Kunststoffbelag erstellt, auf dem verschiedene Ballspielarten gespielt werden können. Eine 120 Meter lange, vierbahnige Kurzstreckenlaufbahn, auch mit einem Kunststoffbelag versehen, mit einer angrenzenden Weitsprunggrube versehen, rundet das leichtathletische Angebot ab. Die Gesamtanlage wird mit einem zwei Meter hohen Doppelstabmattenzaun eingezäunt. Innerhalb der Anlage sind Zugangs- und Umgangswege in Betonrechteckpflaster vorgesehen. Die Anlage ist barrierefrei erreichbar. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen brutto rund 1,18 Millionen Euro. Der Sportverein beteiligt sich an den Gesamtkosten mit 350.000 Euro.

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