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Tod im Datteln-Hamm-Kanal: Ursache steht fest

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Von: Frank Lahme

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Taucher der Feuerwehr fanden den Leichnam nach eineinhalbstündiger Suche hier im Kanalwasser.
Taucher der Feuerwehr fanden den Leichnam nach eineinhalbstündiger Suche hier im Kanalwasser. © Robert Szkudlarek

Der 22-jährige Ahlener, der am Sonntag (24. Juli) unweit des Uentroper Hafens am RWE-Kraftwerk tot aus dem Kanal geborgen worden war, ist ertrunken.

Hamm – Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, sei von den Gerichtsmedizinern ein Fremdverschulden ausgeschlossen worden. Das habe die am Vortag durchgeführte Obduktion ergeben. Die polizeilichen Ermittlungen seien damit abgeschlossen. Das Todesermittlungsverfahren wird damit aller Voraussicht nach in einigen Wochen – wenn alle Laboruntersuchungsergebnisse vorliegen – offiziell von der Staatsanwaltschaft eingestellt werden.

Der aus Mali stammende Ahlener hatte am Sonntag einen Arbeitskollegen, der mit seiner Frau am Kanal in Schmehausen gecampt hatte, besucht. Der 22-Jährige hatte sich bei Temperaturen von 30 Grad im Wasser abkühlen wollen. Er war ins Wasser gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Alle Rettungsversuche des Ehemanns schlugen fehl. Die Feuerwehr-Taucher fanden den Leichnam nach eineinhalbstündiger Suche.

Das Opfer soll kein guter Schwimmer gewesen sein. Hinweise auf vorherigen Alkoholkonsum hatte es nach Polizeiangaben nicht gegeben.

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