Große Leinwand, neue Schlittschuhe, Schließfächer...

Eishalle im Hammer Osten wird weiter aufgerüstet

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Die Eisdisco wird immer beliebter.

Hamm - Energieeffizienz und die Steigerung der Attraktivität der Eishalle werden auch in den kommenden Jahren die bestimmenden Themen der Hammer Eis eG (eingetragene Genossenschaft) sein.

Nachdem bereits in den ersten drei Jahren des Bestehens der Genossenschaft viel Geld in die Eishalle investiert wurde, wird es in diesem Jahr weitere, kleinere Investitionen geben, ehe im kommenden Jahr wieder größere Maßnahmen durchgeführt werden. Das kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Nimmert an. 

Aufsichtsratsvorsitzender: Werner Nimmert

So sagte Nimmert, dass die Eishalle noch in diesem Jahr eine große LED-Leinwand bekommt. „Sie soll zur nächsten Saison montiert werden“, erklärte Nimmert. Außerdem wolle man einen geschlossenen Wasserkreislauf herstellen, weil das Wasser, das die Kompressoren kühlt, zurzeit noch in den Abfluss läuft. Die Genossenschaft rechnet damit, durch diese Maßnahme rund 7000 Euro pro Jahr einsparen zu können. Weitere Aktionen, die bald umgesetzt werden sollen, sind die Anschaffung neuer Schlittschuhe sowie die Er neuerung der Schließfäche r und der Spielerduschen. Energie einsparen will man auch im Jahr 2019. Dazu soll die Eishalle eine Abdämmung des Hallendaches bekommen, durch die 18 Prozent der Energie gespart werden kann. Aus demselben Grund soll auch die Photovoltaikanlage ausgebaut werden. Zur Steigerung der Attraktivität soll außerdem in die Lichttechnik investiert werden. 

Vorstandsmitglied: Jan Koch

„Die ersten drei Jahre haben wir ein Mammutprogramm gehabt“, fasste der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Sowicki die bisherigen Investitionen zusammen. Positiv dabei: „Wir haben es geschafft, in allen drei Jahresabschlüssen eine schwarze Null zu haben“, sagte Vorstandsmitglied Jan Koch.  Zur Erinnerung: Vor der Gründung der Genossenschaft stand der Betrieb der in die Jahre gekommenen Eishalle auf der Kippe. „Hoch defizitär“ habe man sie übernommen, betonte Koch. 

Weil viel an der Eishalle getan wurde und auch strukturell einiges verändert wurde, seien die Besucherzahlen kontinuierlich gestiegen. „Jedes Jahr um etwa 20 Prozent“, erklärte Werner Nimmert. So seien insgesamt 49.000 Besucher in 2017 gezählt worden – ohne Eishockeybesuche. Ein Grund dafür: Immer mehr Schulen würden die Eishalle nutzen und auch die Eisdisco werde immer beliebter. 

„Ohne die Unterstützung der Stadt sei all das aber nicht möglich“, betonte Nimmert. Eine Steigerung gibt es unterdessen auch bei den Anteilen an der Genossenschaft. Zu Beginn vor drei Jahren waren es 679 Anteile, in 2016 dann 1314 Anteile und zum 31. Juli 2017 bereits 1302. Die ursprünglich vom Verband vorgeschlagenen 2000 Anteile seien nicht zwingend notwendig, erklärte Jan Koch im Gespräch mit dem WA. Der Grund liege in der hohen Eigenkapitalquote von 49 Prozent. 

Noch bis zum 15. April in die Eishalle

Ein anderes Thema war im Rahmen der Mitgliederfragen die Möglichkeit eines Ganzjahresbetriebs. Aktuell sei das nicht möglich, erklärte Dirk Sowicki. Das Problem: Die Anlage werde bei Außentemperaturen von über 30 Grad automatisch abgeschaltet. Für den Ganzjahresbetrieb müsse erst in die Isolierung und Entlüftung investiert werden, um eine konstante Hallentemperatur sicher zu stellen. 

Die Saison früher zu starten sei vorstellbar, der komplette Verzicht auf eine Sommerpause aber nicht. „Für Reparaturarbeiten brauchen wir eine eisfreie Zeit“, so Koch. Der letzte öffentliche Eislauftag in diesem Jahr ist übrigens Sonntag, der 15. April. 

 

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