Großer Andrang bei Neueröffnung in der Mark

Endlich wieder echtes Kneipen-Feeling bei Eckardt

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Die Wirtsleute Gaby Wiltraud und Günther Lubos haben am Samstag erstmals die Türen der nun von ihnen betriebenen Traditionsgaststätte Eckardt geöffnet.

Mark - Als die Wirtsleute Gaby Wiltraud und Günther Lubos jetzt erstmals die Türen der nun von ihnen betriebenen Traditionsgaststätte Eckardt öffneten, war der Andrang riesig.

Hunderte Besucher kamen im Laufe des Abends, um in „ihrer“ Kneipe zu feiern. Lubos selbst kam gar nicht mehr hinter dem Tresen weg, und Wiltraud erklärte, dass sie mit solch einem Interesse nicht gerechnet hätten, sich aber riesig darüber freuten.

Männer und Frauen jeden Alters kamen zur Neueröffnung, und auch Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch schaute vorbei. „Es ist so wunderschön, man kommt hier hin und alle Freunde und Bekannten sind schon da“, sagte der bekannte Fußball-Schiedsrichter Klaus Friebe. Er habe nicht nur Menschen aus der Mark getroffen, sondern auch aus angrenzenden Stadtteilen.

Neue Wirtsleute für Marker Gaststätte Eckardt

Achim Bömelburg, der früher in der Mark Fußball gespielt hat, nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um sich in seinem alten Revier umzuschauen: „Es ist wirklich gut hier. Ich habe mir alles angeschaut und es gefällt mir sehr“.

Günther hat die Gaststätte mit Exponaten und Fotos aus fernen Ländern dekoriert.

Der frühere Weltenbummler Lubos hat die Gaststätte mit zahlreichen Exponaten und Fotos aus fernen Ländern dekoriert. Das kam gut an, ebenso wie das Angebot an Speisen. Für Erdnüsse, Salzstangen, Käseigel, Häppchen und hausgemachte Frikadellen gab es Lob von den Besuchern.

Verpächterin Anja Hinkelmann unterstützte das Service-Team bei dem großen Andrang und war begeistert: „Wirklich viele Stammgäste aus den letzten 40 Jahren haben den Weg hierher gefunden und alle waren positiv angetan.“ Sie bewundere vor allem Lubos selbst, der sich hinter der Theke nicht aus der Ruhe bringen lasse und stets gut gezapfte Biere herausgebe.

Den einen oder anderen Leckerbissen gab es schon zur Eröffnung...

„Mich fasziniert vor allem das tolle Miteinander“, sagte Hinkelmanns Schwester Vera Newerla. Es werde geklönt und jeder habe etwas zu erzählen. Dieser Treffpunkt-Charakter ist vielen wichtig: „Reine Speiselokale haben wir ja viele, aber solch eine Kneipe fehlte einfach“, sagt auch Hans-Peter Luper, der die zwanglose Atmosphäre schätzt.

Schalke-Fan Andreas Drewe will unbedingt wiederkommen: „Hier kann man noch Knobeln und Skat spielen, die Frikadellen sind klasse und wenn es beim nächsten Mal etwas ruhiger ist, dann freue ich mich schon auf den Sauerbraten“, sagte er. Die Speisekarte interessierte viele Gäste: Von Suppen, Frikadellen und Currywurst über Gambas mit Pasta bis zu Sauerbraten und Wildgerichten reicht Angebot. Alle waren sich einig: ein guter Anfang ist gemacht.

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Kommentare

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Kommentare

Sascha PleugerAntwort
(0)(0)

Da würde das Bier wegen der Tränen auch salzig schmecken.

phazer
(0)(2)

Glückwunsch zur gelungenen Eröffnung!

Aber bitte. Keine Schalke Fan Kneipe daraus machen