Feuerwehr rückt mit Kampfmittelräumdienst an

Kampfmittel in der Lippe: Weiterer Granatenfund am Nachmittag

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Polizei und Feuerwehr waren zur Stelle (Symbolbild).

[Update 19.30 Uhr] Nicht zwei Angler hatten das Kampmittel am Haken, sondern ein Schwimmer kreuzte die Bahn mit einer Wurfgranate. Diese konnte am Mittag entschärft werden. Am späten Nachmittag wurde dann ein weiteres Exemplar entdeckt.

Hamm/Uentrop-  Als der 30-jährige Schwimmer am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr ein Bad in der Lippe genommen hatte, stieß er plötzlich auf eine Wurfgranate. Pflichtbewusst rief er die Polizei an.

Diese fuhr umgehend mit einem Streifenwagen los in Richtung Haarener Weg. Auch die Feuerwehr rückte mit einem Kampfmittelräumdienst an.

Je mit einem Fahrzeug sind die Sicherungskräfte angerückt. Denn schnell konnte die Polizei Entwarnung geben: Die Sprengkraft der Granate sei so gering, dass keine Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen, teilte sie mit. Auch der Verkehr musste nicht aufgehalten werden.

Weiterer Granatenfund

Ein weiteres Munitionsteil ist am Mittwoch gegen 17 Uhr von Zeugen in Höhe des Haarener Weges an der Lippe gefunden worden. Zur Stunde wird das Fundstück von Polizeikräften "bewacht". Der Kampfmittelräumdienst ist im Anmarsch. 

Eine Gefährdungslage ist nicht gegeben. Evakuierungsmaßnahmen wurden nicht eingeleitet und sind auch nicht zu erwarten.

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