Retter der Hammer Eishalle sind am Ziel

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Die Rettung der Hammer Eishalle ist in Sicht.

Hamm - Die Initiative zur Rettung der Eishalle hat die Genehmigung erhalten, eine Genossenschaft zu gründen. Die Hammer Eis eG wird in der kommenden Woche vom Notar eingetragen, anschließend wird der Eishallen-Pachtvertrag mit der Stadt Hamm unterschrieben.

Damit kann das Konzept zum Fortbestand der Eishalle umgesetzt werden. Aufsichtsratsmitglied Werner Nimmert teilte die gute Nachricht vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband aus Münster gestern im Gespräch mit unserer Zeitung mit.

Sehr schnell von Bürgerinitiative zur Genossenschaft

In der „Rekordzeit“ von viereinhalb Monaten wurde aus der Bürgerinitiative eine Genossenschaft. Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte des Genossenschaftsverbandes begutachteten das Konzept und die Satzung der Initiative Hammer Eis, stellten fast 80 Nachfragen und gaben am Ende grünes Licht ohne große Veränderungswünsche. Die Hammer Eisfreunde hatten gute Vorarbeit geleistet. „Vom eigentlichen Konzept müssen wir nicht abweichen“, sagte Nimmert.

Wiedereröffnung am 5. September

Wie bereits berichtet, will die eG am 5. September die Halle wieder- und die Eis-Saison eröffnen. In den kommenden zwei Monaten soll die Pistenbar der Eishalle durch eine moderne Gastronomie in Form einer Sportsbar & Diner ersetzt werden. „Die Gastronomie wird kernsaniert und komplett neu gemacht – von den Toiletten bis zu den Tellern“, so Nimmert.

Neue Sportsbar im American Style 

In der „Blueliner Sportsbar & Diner“, so der künftige Name, sollen sowohl sportbegeisterte Fans als auch Gäste, die eine kulinarische amerikanische Ausrichtung bevorzugen, ein ansprechendes Ambiente vorfinden. Zudem wird die Beschallungsanlage aus den 1980er Jahren durch eine moderne Anlage ersetzt, eine neue Beleuchtung mit LED-Technik installiert.

Werbung für Genossenschaftsanteile

Die eG geht auch außerhalb der Halle in die Offensive. 2 000 Anteile zum Stückpreis von 100 Euro will man unters Volk bringen. „Wir brauchen jetzt die Bevölkerung“, hofft Nimmert auf eine gute Resonanz. Im Vorfeld hätten rund 250 Personen Interesse an knapp 1 000 Anteilen angemeldet.

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