Mehr als 20.000 Besucher

Hammer Eishalle boomt: Super-Zahlen nach langem Leiden

+
Symbolbild

Hamm – Gut vier Jahre nach der drohenden Schließung geht es der Hammer Eishalle besser denn je: Die Hammer Eis eG blickt auf die erfolgreichsten drei Monate seit ihrer Gründung zurück.

Mehr als 20.000 Besucher kamen in die Eishalle. Und das, obwohl die Saison erst Mitte November vergangenen Jahres begann und bis dahin äußerst schleppend lief. Betriebsleiter Dirk Sowicki führt das auf den Jahrhundertsommer zurück, der bis Mitte November andauerte.

„Wir hatten bis dahin Temperaturen um die 20 Grad verzeichnet“, sagt er. Erst als es kälter wurde, kamen auch die Besucher in die Halle. „Die Besucherzahlen zogen merklich an, und an den Wochenenden bildeten sich an den Kassen Schlangen bis hinauf auf den Parkplatz. Die Auslastung lag bei 100 Prozent“, so Sowicki. So etwas habe er in den vergangenen Jahren noch nicht erlebt.

Endspurt beim Umbau der Eishalle

Bei den Auswertungen bezieht sich Sowicki nicht nur auf die Besuche während der normalen öffentlichen Laufzeiten auf dem Eis. Den Einzugsbereich erheblich vergrößert hat die Hammer Eishalle vor allem für Schulklassen. 4800 Schüler wurden gezählt. Sowicki: „Sie kamen aus dem gesamten Umkreis bis hinaus nach Rheda-Wiedenbrück.“

Sicherlich, so der Hallen-Chef, profitiere die Genossenschaft auch von der Schließung der Eishalle in Unna. Besonders spürbar sei aber der Anstieg der Besucherzahlen aus dem Münsterland und aus Ostwestfalen gewesen.

Eisdisco als feste Größe etabliert

 „Anziehungspunkt war auch die Eisdisco“, so der Betriebsleiter. Sie habe sich als feste Größe im Veranstaltungskalender etabliert. Sowicki: „Anfangs noch als Kinder-Disco belächelt, wird die Disco, die jeden Samstag von 19 bis 22 Uhr stattfindet, inzwischen auch von sehr vielen Studenten, Jugendlichen und Erwachsenen besucht.“

Umbauten steigern Attraktivität

Nach wie vor ist die Hammer Eis Genossenschaft darum bemüht, die Attraktivität der Halle zu steigern. Im Sommer wurden die Duschen und Toiletten der Mannschaftskabinen sowie im Personal- und Schiedsrichterraum komplett saniert. Der Kabinentrakt erhielt neue Schränke und Garderoben für die Spieler. Während die Hammer Eis eG das Material stellte, waren die Hobbyteams „Ruhrpott EG und Meteor“ maßgeblich am Ausbau beteiligt.

Im Eingangsbereich wurde zudem eine neue Glasfront eingesetzt und die Möglichkeit einer zweiten Kasse geschaffen, um bei Bedarf den Besucherandrang schneller gerecht zu werden.

Lesen Sie auch:

Sanierung oder Abriss: Bürger entscheiden über Zukunft der Eishalle Unna 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare