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Corona und ein Dachschaden: Hürdenlauf für Werrieser Schützen bis zum Jubiläum

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Von: Torsten Haarmann

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Der Schützenverein Werries hat stressige Monate hinter sich. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten darf aber erst einmal Ruhe einkehren.
Der Schützenverein Werries hat stressige Monate hinter sich. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten darf aber erst einmal Ruhe einkehren. © Reiner Mroß/Digitalbild

Eineinhalb Jahre der Vorbereitungen auf das Jubiläum liegen hinter den Schützen in Werries. Corona machte es ihnen nicht einfach. Dazu noch ein kaputtes Dach. So manche Hürde mussten sie überwinden.

Werries – „Jetzt kann Ruhe einkehren“, sagt der Werrieser Schützenchef Jörg Harbach. Sein Sommerurlaub ist allerdings vorbei. Wie andere Schützen auch hat er seine freien Tage dem 100-jährigen Bestehen des Schützenvereins gewidmet – der Hochphase des Jubiläums. Eineinhalb Jahre der Vorbereitung liegen für die Schützen zurück. Eine ungewöhnliche Planungszeit war das, in der manche ungewöhnliche Hürde dazu kam. Als Gemeinschaft haben die Schützen sie gemeistert.

Nach der Bilanz ist der 1. Vorsitzende erleichtert: „Für uns ist es super gelaufen“, sagt er mit Blick auf die Feier am Pfingstwochenende. Sie wird aber manchen Schützen noch beschäftigen. Die Abrechnungen sind zum Beispiel noch zu erledigen.

Zwei große Hürden hatten die Schützen in ihrer eineinhalbjährigen Vorbereitungszeit zu überwinden. „Feiert ihr überhaupt?“, sei er mehrfach aus Reihen der Vereine gefragt worden. Daran ließen die Werrieser keinen Zweifel. „Wir konnten nicht richtig planen“, sagt Harbach. „Ständig gab es andere Corona-Verordnungen und mussten wir Veränderungen vornehmen.“

Dachsanierung für Schützheim in Werries

Das Dach des Schützenheims brachte weniger die Feier an sich in Gefahr, aber vielmehr drohte eine „schwierige“ finanzielle Lage. Das hätte auf Kosten des Jubiläums-Programm gehen können. Dank der Unterstützung durch die Stadt, gelang noch vor dem Fest die Sanierung. So konnten die Ehrengäste dort feiern und der Kuchenverkauf stattfinden.

Für die Jubiläumstage bedurfte es, wie sonst auch zum Schützenfest, eines größeren Zeltes. Das war zwar kurz zuvor einem Sturm teilweise zum Opfer gefallen, aber letztlich reichte auch eine etwas kleinere Version.

Dank an die Werrieser Schützen und weiteren Unterstützer

Die Schützen trafen sich zur Fest-Nachbesprechung. Harbach dankte im Namen des Vorstands allen Unterstützern, darunter zum Beispiel die Fähnchentruppe, die 70 überwiegend von Paten gespendeten Fahnen in Werries aufgestellt hatte, Kuchen- und Küchenteam. Zwei Wochen vor dem Fest fanden sich täglich zwischen 15 und 20 tatkräftige Helfer ein, um den Schützenplatz vorzubereiten. „Das sind sonst nicht so viele“, sagt der Vorsitzende dankbar.

Dass sich auf dem großen Fest noch so mancher mit Corona infiziert hatte, sorgte nach dem Jubiläum noch für Unruhe. Aber auch das ist mittlerweile so gut wie vergessen. Jetzt kann erst einmal etwas Ruhe einkehren – bis zum Brunnfest. Im September soll nach bisheriger Planung das Kinderschützenfest stattfinden, ein Oktoberfest ist zunächst angedacht.

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