Campingplatzverbot wegen Corona: So denkt man in Uentrop darüber

Achim Helbach und Ehefrau Agnieszka: Bis jetzt setzt den Campingplatz-Betreibern das Corona-Verbot noch nicht zu.
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Achim Helbach und Ehefrau Agnieszka: Bis jetzt setzt den Campingplatz-Betreibern das Corona-Verbot noch nicht zu.

Der Campingplatz in Uentrop ist von den Einschränkungen aufgrund des Coronavirus betroffen. Dort zu übernachten, ist für weder für Dauercamper noch für andere Gäste erlaubt.

Uentrop/Lippetal - Bis jetzt seien die Einbußen durch das Verbot touristischer Übernachtungen nicht schlimm, sagt Eigentümer und Betreiber Achim Helbach: „Die Saison geht für uns normalerweise in den Osterferien los.“ Bei dem guten Wetter erreichen ihn regelmäßig Anfragen von Campern, die das Frühlingswetter gerne an der Lippe zwischen Kraftwerk und Autobahn genießen würden. Viele verstünden nicht, warum das Campen verboten ist. Aber für ihn ist klar: Wer campen geht, bleibt nicht auf Abstand. Deshalb sei die Regelung vernünftig.

Menschenleer ist der Platz aber nicht: Personen, die ihren festen Wohnsitz dort haben, dürfen bleiben. „Und die müssen wir schützen“, erklärt Helbach. Auch der Minigolfplatz bleibt geschlossen.

Was Helbach jetzt stattdessen macht? „Im Büro habe ich genug Arbeit.“ Außerdem hätten seine Frau und er Zeit für andere Dinge. „Wir lassen es ruhig angehen“, sagt Helbach.

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