Bahnübergang Soester Straße: Schranken erst 2016

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Uentrop - Eine weitere Optimierung von bislang unbeschrankten Bahnübergängen auf der RLG-Trasse im Stadtbezirk Uentrop lässt auf sich warten.

Im Februar äußerten sowohl Stadtverwaltung als auch die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) die Hoffnung, dass noch in diesem Jahr Baustart auf der stark befahrenen Soester Straße in der Mark sein könnte und der Bahnübergang mit Halbschranken ausgestattet wird. Jedoch ist die Planung noch nicht abgeschlossen.

Der Bahnübergang auf der Soester Straße erhält wohl erst im nächsten Jahr Halbschranken.

Bei der Regionalverkehr Ruhr-Lippe (RLG) und der Stadtverwaltung Hamm laufen noch die Planungen für die Bahnübergänge Soester Straße und Ostwennemarstraße. Das erklärte Stephan Feldewert, Leiter Bautechnik bei der WLE, auf Anfrage. Die WLE und der RLG sind Unternehmen innerhalb der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH. Die beiden Maßnahmen werden gemeinsam für die Planfeststellung vorbereitet. „Nach der Plangenehmigung erfolgt dann der Ausbau“, sagt Feldewert. Wann das sein wird, kann er allerdings noch nicht genau sagen. „Was die zeitliche Schiene betrifft, schätzen wir, das zunächst die Soester Straße voraussichtlich im Jahr 2016 und dann die Ostwennemarstraße, nicht vor 2017, realisiert werden kann.“

Auf der 15 Kilometer langen RLG-Trasse von der Stadtmitte bis Vellinghausen und auf dem etwa zwei Kilometer langen Abzweig Geithe-Uentrop befinden sich mehrere unbeschrankte Bahnübergänge. Sie sind zwar mit entsprechender Sicherheitstechnik (Warnton und Signal) ausgestattet, sollen aber optimiert werden.

Ausschlaggebend dafür, in welcher Reihenfolge die wichtigsten Übergänge mit Schranken ausgestattet werden, sind die Verkehrsdichte auf den kreuzenden Straßen und die Zahl der Unfälle. Im Fall der stark befahrenen Soester Straße ließ ein schwerer Unfall diese Maßnahme in der Ausbau-Priorität nach oben rücken. Das ist allerdings schon zehn Jahre her. Das zeigt aber auch, wie lange die Planung und vor allem die Bereitstellung der Gelder dauert – zwischenzeitlich erhielt etwa der Bahnübergang Braamer Straße Schranken.

Die Finanzierung für die Ausstattung der nächsten beiden Übergänge mit Halbschranken stehen bereits. Die projektierten 300.000 Euro für die Soester Straße teilen sich Bund, Bahn und Stadt, wobei ihr Anteil durch Landesförderung auf 35.000 Euro schmilzt. Anders bei der Ostwennemarstraße. Durch den Ausbau der Kreuzung, die auch Schulweg ist, hat die Stadt Hamm 250.000 Euro zu stemmen, die allerdings wieder zu 65 Prozent gefördert werden – blieben 87.500 Euro.

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