Stadtteilzentrum Uentrop soll Anlaufstelle für Jung und Alt werden

+
Julia Sterzer (links), und Sebastian Westhues (rechts) werden Olaf Ehrich im Stadteilzentrum unterstützen.

Werries - Bei der Entwicklung zum Stadtteilzentrum im Bezirk Uentrop erhält Koordinator Olaf Ehrich, der zudem Leiter des Jugendcafés ist, Entlastung. Die LWL-Kräfte Julia Sterzer und Sebastian Westhues teilen sich ab sofort eine Stelle im Bereich der stadtteilbezogenen Jugendarbeit.

Eigentlich fungiert die Begegnungsstätte Werries, in dem sich unter anderem die örtliche Awo, der Schachverein sowie Yoga- und Tanzgruppen bis hin zum Spielmannszug der Feuerwehr treffen, schon als Stadtteilzentrum. Künftig wird dies auch offiziell der Fall sein, ein genaues Datum sowie der neue Name stehen noch nicht fest. 

Dafür aber das Ziel, im künftigen Stadtteilzentrum für den gesamten Sozialraum Uentrop wichtige Informationen für alle Interessenten zu bündeln. „Ich werde bald mehr aus der offenen Jugendarbeit rausgehen, um mich den Verwaltungsarbeiten und der Arbeit in den Gremien zu widmen“, kündigt Jugendcafé-Leiter und Koordinator Olaf Ehrich an. 

Informationszentrale für alle

Ob Jugendliche oder Senioren – alle sollen künftig auf schnellem Wege Antworten auf ihre Fragen und Anregungen bekommen. „Das Stadtteilzentrum soll eine Anlaufstelle für alle Bürger sein“, sagt Karoline Kluger vom Jugendamt Hamm, die die Entwicklung zu den Stadtteilzentren in Hamm koordiniert. Die Ausgangsvoraussetzungen in Werries seien dafür sehr gut, denn „das Haus ist seit Generationen im Stadtteil fest verankert.“ 

Kluger betont, dass durch die Stadtteilarbeit nichts komplett Neues geschaffen wird: „Unser Ziel ist es, zu bündeln und Doppelstrukturen zu vermeiden. Das Ganze soll als eine Art Informationszentrale funktionieren, die dem Bürger die Möglichkeit bietet, sich bei einem Anliegen an den Koordinator zu wenden, der dann weiterhelfen oder einen passenden Kontakt vermitteln kann.“ 

Die beiden neuen Stadtteilarbeiter Julia Sterzer und Sebastian Westhues werden unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte wahrnehmen, damit die Jugendarbeit nicht aufgegeben werden muss, um Stadtteilarbeit zu leisten. Die 22-jährige Sterzer arbeitet derzeit in der finalen Phase an ihrem Bachelor in Sozialer Arbeit, ihr männlicher Kollege hat selbigen Abschluss schon vor einem Jahr erreicht. 

Möglichkeit den Stadtbezirk mitzugestalten

Sterzer hat ein Jahr im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Jugendzentrum Bockelweg in Heessen gearbeitet und war seit dem als Bewerbungshelferin in der Einrichtung tätig. Die junge Frau wird sich nun um die Förderung der Medienkompetenzen der Kinder und Jugendlichen kümmern. „Ich hatte schon immer einen engen Bezug zum Stadtteil und der Jugendarbeit“, sagt der 23-jährige Westhues, der seit Jahren in der St. Georgs-Gemeinde tätig ist. 

Eine Aufgabe von Westhues wird es sein, ein Jugendforum ins Leben zu rufen, bei dem Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, im Stadtteil mitgestalten zu können. Was im östlichen Stadtgebiet fehlt oder wo andere Wünsche offen sind, soll bei der Stadtbezirkskonferenz am 11. Juni von 18 bis 20 Uhr im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium auf den Tisch kommen. 

Eingeladen sind alle Vereine, Gemeinden und Vertreter von Gruppen und interessierte Einzelpersonen, die sich über den aktuellen Stand der Stadtteilarbeit informieren möchten. An verschiedenen Thementischen können die Gäste dann ihre Wunschthemen einbringen. „Die Ergebnisse werden in die künftige Arbeit einfließen“, kündigt Ehrich an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare