Zum Überwintern in den Süden

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Die bei Schnorchlern beliebten Baños de la Reina gehören zur gleichnamigen römischen Ausgrabungsstätte.

Im südost-spanischen Calpe lässt es sich auch in der kühleren Jahreszeit gut aushalten

Wer sich im grauen Winter nach Sonne und milderen Temperaturen sehnt, der findet im ehemaligen Fischerstädtchen Calpe an der südost-spanischen Costa Blanca einen angenehmen Ort zum Überwintern. Besonders beliebt ist die Stadt zu Füßen des schroffen, vor der Küste liegenden Felsbrockens Peñón de Ifach bei Wohnmobil-Urlaubern. Kein Wunder, denn mit gut 300 Sonnentagen im Jahr haben selbst Winterbesucher beste Chancen auf trockenes Wetter. Wer nicht ganz zartbesaitet ist, kann sogar das ganze Jahr über einen Sprung ins gemäßigt temperierte Mittelmeer wagen. Saubere Sandstrände und idyllische Buchten gibt es dafür mehr als genug. 

Der Küstenweg zwischen Calpe und dem benachbarten Benissa bietet herrliche Ausblicke auf Buchten und Meer.

Der Peñón de Ifach - ein imposanter 330 Meter hoher Fels, der wie ein Koloss im Meer liegt - beherrscht das Stadtbild Calpes und ist nicht nur von Weitem überall zu sehen, sondern ist auch einen Besuch wert. Am Fuß des Peñón de Ifach befindet sich der Eingang zum gleichnamigen Naturpark, dem bestbesuchtesten in der Region Valencia. Der etwa 40-minütige Aufstieg über steinige Pfade wird mit einem atemberaubenden Panorama-Blick auf Calpe, die Berglandschaft Sierra Oltá und das Meer belohnt. Über 400 Pflanzenarten sind in dem Naturpark beheimatet, Zug- und Nistvögel – darunter auch der Wanderfalke – sind hier im Thermik-Segelflug zu sehen. Der städische Salzsee mit Flamingos und anderen Vogelarten ist ein Paradies für Ornitologen.

Calpes winzige Altstadt hat pittoreske Ecken.

Wandertouren durch die spektakuläre umliegende Berglandschaft, die schroffe Felsformation des Morro de Toix oder Spaziergänge entlang der insgesamt 13 Kilometer Strand bieten viel Abwechslung für Beine und Kopf. Wen es aufs Wasser zieht, der kann in einem der drei Calper Yachtclubs auf Katamaran oder Glasbodenboot an Bord gehen. Für Sportfans bieten ein deutschsprachiger und ein internationaler Club auch Tennis für Senioren an. Außerdem verfügt die Stadt über drei Boccia-Plätze. Das städtische Hallenbad hat Aquafitness, therapeutisches Schwimmen und Kurse speziell für Senioren im Programm. Mit professionell geführten Radtouren auf gekennzeichneten Wegen können Urlauber die Umgebung per Drahtesel erkunden. 

Reisgerichte wie der Arròs del Senyoret sind typisch für Calpe.

Wer eine Stärkung braucht, ist in Calpe mit seiner kulinarischen Vielfalt gut aufgehoben. Besonders stolz sind die Calpinos auf ihr Reisgericht Arròs del Senyoret, eine Paella mit Gambas, Miesmuscheln, Schwertfisch-, Sepia- und Seeteufelstücken. Sie soll in einem kleinen Restaurant am Fischerhafen in Calpe erfunden worden sein. 

Wohnmobil-Urlauber finden in Calpe zahlreiche Camperplätze in verschiedenen Kategorien. Und wer sich trotz der milden Temperaturen nicht vom Wohnen im Freien überzeugen lassen möchte, findet in einer der komfortablen Hotels oder gut ausgestatteten Ferienhäusern Unterschlupf. 

Informationen, auch auf Deutsch, bietet die Internetseite http://de.calpe.es/

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