Tribüne der Hammer Eishalle wächst in der eisfreien Zeit 

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Die neuen Sitzschalen in der Eishalle machen deutlich, wer hier spielt.

Hamm – Was es beim FC Bayern, Eintracht Frankfurt und sogar dem ruhmreichen FC Barcelona schon eine Weile gibt, gibt’s nun auch in Hamm: Denn genauso wie in anderen großen Sportstätten ist jetzt auch auf der Tribüne der Hammer Eishalle der Stadtname zu erkennen.

Dass man von der Gegengerade aus „Hamm“ lesen kann, dafür sorgen seit neuestem weiße Sitzschalen, die sich von den roten ringsherum abheben. Das soll zur Identifikation mit der Halle und auch den Eisbären Hamm als heimischem Eishockeyteam beitragen, verriet Betriebsleiter Dirk Sowicki bei einem Besuch in der Eishalle.

Ohnehin tut sich seit dem Saisonende am 28. April eine ganze Menge in der Eishalle in Werries. Dazu gehört aber nicht nur der Austausch der alten, grünen Sitzschalen: Durch einen Lückenschloss soll die Tribüne insgesamt wachsen – und zwar von bisher 275 Sitzplätze auf künftig 320. So soll bald die Tribüne auf einer Länge von etwa 15 Metern um zwei Sitzreihen erweitert werden – so, wie es im anderen Bereich schon der Fall ist.

Sitze für Sponsoren

Neu sind aber auch die 90 blauen Sitzschalen in der Tribünenmitte, die für die Sponsoren gedacht sind. „Dadurch fasst die Tribüne künftig insgesamt 1.000 Besucher“, erklärte Dirk Sowicki vom Eishallen-Betreiber, der Genossenschaft Hammer Eis eG. Denn neben den Sitzplätzen werden auch weiterhin Stehplätze auf der Tribüne und im dortigen Gästeblock angeboten. Trotz der Tribünen-Erweiterung passen weiterhin 1.800 Besucher in die Halle.

Saisonstart am 7. September

Seit Mittwoch sind die beiden Eismeister und Sowicki damit beschäftigt, die Tribüne zu modernisieren, Anfang dieser Woche soll sie fertig sein. Auch sonst wird sich in den kommenden Wochen bis zum Saisonstart am 7. September – die Eisfläche wird dabei schon am 12. August fertig sein – noch eine Menge tun in der Eishalle.

Dirk Sowicki plant die Erweiterung der Tribüne.

„Pro Saison nehmen wir durchschnittlich 200.000 Euro in die Hand“, sagte Sowicki. Insgesamt sei seit der Übernahme der Halle durch die Eis eG im Juli 2017 schon gut eine Million Euro in die Eishalle investiert worden. „Es ist aber immer ein Spagat zwischen den Erhaltungsmaßnahmen und der Steigerung der Attraktivität“, erklärte der Betriebsleiter, schließlich gehe es im Kern darum, den langfristigen Erhalt der Halle zu sichern.

Mehr als 50.000 Besucher

Angesichts der seit der Übernahme stetig wachsenden Besucherzahlen – mit mehr als 50.000 Besuchern wurde in der abgelaufenen Saison wieder ein neuer Rekord aufgestellt – ist der Blick in die Zukunft aber äußerst positiv. Denn die Halle werde nicht nur von Hammern gut angenommen, auch aus dem Umkreis kämen viele Besucher zum Eislaufen. Aber auch die Spiele der Eisbären sind gut besucht. In den vergangenen Playoffs der Regionalliga war die Halle allein drei Mal mit jeweils 1.800 Besuchern ausverkauft.

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