Streit um Beleuchtung

Tote im OLG-Park: Bürgermeisterin nennt JU-Kritik „widerwärtig“

Auf diesem Foto des Tatortbereiches ist (links) gut zu sehen, dass es in unmittelbarer Nähe eine Laterne gibt.
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Polizeieinsatz im Tatortbereich am Montag. Links ist eine Laterne zu sehen.

Mit deutlichen Worten hat Bezirksbürgermeisterin Stefanie Baranski (SPD) auf eine Pressemitteilung der Jungen Union Hamm im Zuge der Bluttat im OLG-Park reagiert.

Hamm - „Es ist eine Unverschämtheit, wenn die CDU-Jugendorganisation in ihrer Pressemitteilung drei Tage nach dem Mord so tut, als wenn eine angeblich fehlende Beleuchtung im OLG-Park an dem Mord Mitschuld wäre und in der Zeit der Trauer, Wut und der Ängste, eine angeblich fehlende Beleuchtung für Wahlkampfzwecke missbraucht“, so Baranski in einer Stellungnahme. Der Mord an der jungen Frau habe „unsere ganze Stadt schockiert und in eine tiefe Trauer versetzt“.

Wie auch der WA bereits in der Berichterstattung über die JU-Initiative festgestellt hatte, weist auch Baranski darauf hin, dass der OLG-Park an der Stelle, an dem sich die Tat zutrug, beleuchtet ist. „Dass die CDU-Nachwuchsorganisation mit dem Mord an einer jungen Hammerin Politik macht, ist einfach nur widerwärtig. Ich hoffe, dass die Junge Union sich bei den Angehörigen für diese Pietätlosigkeit entschuldigt“, so Baranski.

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