Schicksalsschlag

Im Sinne des Vaters: „Torino“ nach Tod von Mario Quintino wieder geöffnet

 Hamm Todesfall im Restaurant Torino am Marktplatz
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Das Restaurant „Torino“ wurde 1984 in Hamm eröffnet.

Der Schmerz nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters sitzt unendlich tief, aber Paola Quintino hat das Familien-Restaurant „Torino“ am Markt nach kurzer Unterbrechung wieder eröffnet.

Hamm - Und sie möchte es im Sinne ihres Vaters weiterführen. „Die Gäste tun mir gut“, sagt sie. „Ich habe in dieser schweren Zeit viel Anteilnahme erfahren. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Mario Quintino, der 71 Jahre alt wurde, hatte das Restaurant 1984 eröffnet. Seine Tochter Paola kam 1987 dazu, und gemeinsam sind beide zu Urgesteinen der Hammer Gastronomie-Landschaft geworden. Nun ist die 51-Jährige, die schon vor dem Tod ihres Vaters Inhaberin war, auf sich gestellt.

Paola Quintino: „Auf diesen Schmerz war ich nicht vorbereitet“

„Ich stehe unter Schock“, sagt sie. „Mein Vater war Papa, Freund und Chef zugleich. Wir hatten eine sehr starke Verbindung. Ich weiß zu schätzen, was ich an ihm hatte. Auf diesen Schmerz war ich nicht vorbereitet.“ Dennoch habe sie sich entschieden, schnell wieder zu öffnen. Ihr Vater sei immer für die Gäste da gewesen und umgekehrt hätten diese ihn für seine Art geliebt.

In seinem Sinne solle es nun weitergehen, auch wenn Trauer und Schmerz allgegenwärtig sind. „Er war die Seele des Geschäfts“, sagt Paola Quintino. Er habe immer gerne gegeben – den Gästen und der Hammer Bevölkerung vor allem auch ein Stück seiner italienischen Heimat. „Jetzt muss ich lernen, ohne ihn zu laufen“, sagt seine Tochter.

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