Tödlicher Unfall in Drensteinfurt: 21-jähriger Hammer angeklagt

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Bei dem Unfall in Drensteinfurt kam im Spätsommer 2019 eine Frau aus Münster ums Leben.

Knapp fünf Monate nach einem verheerenden Verkehrsunfall auf der B58 in Drensteinfurt hat die Staatsanwaltschaft Münster Anklage gegen den mutmaßlichen Verursacher aus Hamm erhoben.

Drensteinfurt/Hamm - Bei dem Unfall war in der Nacht zum 1. September 2019 eine 24-jährige Mitfahrerin in einem Renault aus Münster ums Leben gekommen. Dem 21-Jährigen Verursacher werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung vorgeworfen. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts Ahlen auf Anfrage.

Über eine Zulassung der Anklage sei noch nicht entschieden worden, Prozesstermine vor dem Ahlener Schöffengericht stehen demzufolge noch nicht fest.

Alkohol oder Drogen wohl nicht im Spiel

Der 21-Jährige war in der Unfallnacht gegen 0.45 Uhr aus Richtung Ascheberg kommend an einer Ampelkreuzung in das mit drei jungen Frauen besetzte Fahrzeug gerast. Angeblich hatte er die Ampel bei Rotlicht überfahren. Er soll dem Vernehmen nach mehr als 100 km/h schnell gewesen sein. Alkohol oder Drogen scheinen keine Rolle gespielt zu haben.

Der Passat des 21-Jährigen ging in Flammen auf, er selbst wurde schwer verletzt.

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