Schreckliche Bluttat im Hammer Westen

Tod in der Badewanne: Prozess um Familientragödie startet

Auch Kriminaltechniker aus Dortmund waren nach der Bluttat in der Sachsenschleife vor Ort.
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Auch Kriminaltechniker aus Dortmund waren nach der Bluttat in der Sachsenschleife vor Ort.

Vor dem Dortmunder Schwurgericht wird ab diesem Mittwoch eine Familientragödie aus dem Hammer Westen verhandelt.

Hamm/Dortmund – Eine 47-jährige Frau soll Ende März ihren 75-jährigen pflegebedürftigen Vater in dessen Wohnung erstochen haben. Die Leiche des verbluteten Mannes war am Tattag von der nach Hause kommenden Ehefrau des Toten in der Badewanne entdeckt worden. Beide bewohnten eine Hochhauswohnung an der Sachsenschleife.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll es am Mittag des Tattags zu einem heftigen Streit zwischen Vater und Tochter gekommen sein. Die Tatverdächtige soll dann den gebrechlichen Vater in die Badewanne bugsiert und ihn dort geschlagen und mehrfach auf ihn eingestochen haben. In dem mehrtägigen Prozess wird ihr Totschlag zur Last gelegt.

Bei ihrer Festnahme hatte die Beschuldigte keine Angaben zum möglichen Tatmotiv gemacht. Seither sitzt sie in Untersuchungshaft in der JVA-Gelsenkirchen.

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