Expertentipps zum Schulanfang: „Im hektischen Alltag gelassen bleiben“

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Symbolbild

Hamm - Der erste Schultag rückt für viele Schüler wieder näher. Auch im neuen Schuljahr sollte das gesunde Lernen im Vordergrund stehen.

Im Interview mit WA-Mitarbeiter Tim Bogon erklärt Carolina May, Leiterin der DAK-Gesundheit in Hamm, wie man den stressigen Schulalltag bewältigen kann:

Oftmals beklagen sich Schüler über zu schwere Schulrucksäcke. Wie kann man Entlastung schaffen? 

Carolina May: Das Gewicht des Ranzens sollte nicht über zehn Prozent des eigenen Körpergewichtes betragen. Ansonsten kann dies zu Haltungsschäden führen. Man sollte täglich prüfen, ob überflüssige Dinge in den Schultaschen liegen und diese aussortieren. Neben dem Gewicht ist auch die Position des Ranzens wichtig. Dieser muss richtig sitzen und dicht am Körper liegen. Optimal sind hierbei Schultaschen, die verstellbar sind und gepolsterte Gurte besitzen.

Carolina May: "Nach dem Schulschluss sollten Freizeit, Freunde und frische Luft auf dem Programm stehen."

Was sollten Eltern noch beachten? 

May: Neben dem Gewicht ist ein häufiges Problem die falsche oder fehlende Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme. Grundsätzlich sollten Kinder während des Schulalltages ausreichend trinken und ausgewogen essen. Ist dies nicht der Fall, kann es zur Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall kommen. Auch ausreichende Bewegung gehört zum gesunden Lernen. Gerade nach dem Schulschluss sollten Freizeit, Freunde und frische Luft auf dem Programm stehen.

Jeder zweite Schüler leidet unter Stress

Gibt es Warnzeichen die erkennen lassen, dass ein Mangel besteht? 

May: Das Präventionsradar der DAK Gesundheit hat gezeigt, dass fast jeder zweite Schüler unter Stress und damit verbunden unter Gesundheitsproblemen leidet. Schülerinnen und Schüler beklagen sich deshalb oft über Kopf- und Rückenschmerzen oder schlafen schlecht. Hierbei sollten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern Strategien entwickeln, um im hektischen Schulalltag gelassen zu bleiben. Dem Kind Aufmerksamkeit schenken und aktiv zuhören hilft, um Probleme frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken.

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