Besitzerin erstattet Anzeige

Mit Luftgewehr auf Kater geschossen - Polizei sucht Tierquäler

In Meschede haben Unbekannte sieben Schaufenster an der Warsteiner Straße beschädigt. Möglicherweise schossen sie mit einem Luftgewehr darauf.
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Mit einem Luftgewehr wurde in Hilbeck auf einen Kater geschossen. (Symbolfoto)

Die Polizei ist auf der Suche nach einem Tierquäler: Am Wochenende erstattete die Besitzerin eines Katers Anzeige bei der Polizei.

Hilbeck – Der Kater der Frau kam am Samstag, 5. September, mit einer Verletzung hinter dem Ohr wieder in den Hilbecker Grachtweg zurück. Mit dem Tier suchte die Frau daraufhin den Tierarzt auf. Dieser konnte das Projektil eines Luftgewehres oder einer Luftpistole aus dem Kater herausoperieren. Offensichtlich hatte ein unbekannter Täter auf das Tier geschossen, heißt es seitens der Polizei.

Der Katze gehe es körperlich gut, berichtet eine Nachbarin des Katzen-Herrchens. Jedoch sei das Tier seither verängstigt. Für die Nachbarin weckt der Fall Erinnerungen: „Unser neunjähriger Kater ist am 26. Januar 2020 plötzlich verstorben. Die Tierärztin konnte keine eindeutige Diagnose stellen. Nun fragen wir uns, ob er vielleicht auch irgendwo eine Kugel abbekommen hat“, so die Frau, die darauf hinweist, dass es sich dabei natürlich nur um Vermutungen handele.

Im konkreten Fall mit der durch ein Projektil verwundeten Katze habe sie ihrem Nachbar geraten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Dadurch könne man „die anderen Bürger warnen und den Tieren eine Stimme geben“. Da ihren Angaben zufolge alle Katzen in Familien mit Kindern lebten, verursache der Vorfall Angst in der Gegend. „Nicht auszudenken, auf was er (der mutmaßliche Täter, Anm. d. Red.) sonst noch schießt.“

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02922/91000 zu melden. - ds

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