Fieser Betrug

„Der Teufel ist hinter Ihnen her!“ - Betrügerinnen erbeuten mit unheimlichem Satz große Summe

Darstellung des Teufels in Mitterteich Bayern
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Darstellung des Teufels in einer Statue in Bayern: Zwei Betrügerinnen überzeugten eine Hammerin, sie werde vom Teufel verfolgt.

Zwei Betrügerinnen ist es in Hamm gelungen, eine Frau davon zu überzeugen, der Teufel sei hinter ihr her. Ihr und ihrer Familie werde Unheil geschehen. Die einzige Lösung: Die Frau sollte ihnen einen hohen Geldbetrag geben.

Hamm - „Der Teufel ist hinter Ihnen her!“ - mit diesem Satz wurde eine 43-jährige Frau am Freitag, 12. Februar, um 5000 Euro betrogen. Die Polizei erklärt, zwei Frauen hätten die Hammerin auf Russisch angesprochen. Sie hätten gesagt, der Teufel sei hinter der ebenfalls russisch sprechenden Frau und ihrer Familie her.

StadtHamm
Einwohner179.916 (Stand: 31. Dezember 2019)
Davon Ausländer und Doppelstaatler51.562 (Stand: 31. Dezember 2019)
OberbürgermeisterMarc Herter (SPD)

Der Vorfall ereignete sich gegen 15.40 Uhr vor einem Supermarkt auf der Münsterstraße in Hamm-Heessen (NRW). Die Betrügerinnen forderten 5000 Euro, ansonsten würde ihrer Familie innerhalb der nächsten zwei Stunden Unheil widerfahren. Offenbar waren die Frauen trotz der unglaubwürdigen Geschichte überzeugend: Die Hammerin willigte ein, gab den beiden Frauen in ihrer Wohnung das geforderte Geld.

Vom Teufel erzählt: Polizei sucht Betrügerinnen

Nun werden die Frauen von der Polizei gesucht: Sie sind zwischen 1,65 Meter und 1,75 Meter groß. Eine von ihnen ist schlank, geschätzt zwischen 20 und 30 Jahren alt und trug eine grüne Jacke, eine schwarze Hose sowie helle Handschuhe, helle Winterschuhe und eine helle Mütze. Die zweite Frau ist geschätzt zwischen 40 und 45 Jahren alt, kräftiger als ihre Komplizin und hat schwarze lange Haare. Sie trug eine schwarze Jacke und hohe schwarze Stiefel.

Hinweise zur Tat oder zu den unbekannten Frauen nimmt die Polizei Hamm unter der Rufnummer 02381 916-0 oder unter hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.

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