Prüfung für Blitzer-Kauf läuft

Tempo auf B63 acht Mal kontrolliert: Das sind die Ergebnisse

Ein denkbares Modell für die Tempo-Überwachung in Hilbeck wäre ein semi-stationäre Anlage. Zum Beispiel ein solcher Anhänger, der immer wieder an verschiedenen Orten der Ortsdurchfahrt positioniert werden könnte.
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Ein denkbares Modell für die Tempo-Überwachung in Hilbeck wäre ein semi-stationäre Anlage. Zum Beispiel ein solcher Anhänger, der immer wieder an verschiedenen Orten der Ortsdurchfahrt positioniert werden könnte.

Vor drei Monaten teilte der Kreis Soest mit, dass der Verkehr an der B63 in Hilbeck künftig mit einem stationären oder einem semi-stationären Blitzer überwacht werden soll. Doch bis zum Kauf der neuen Anlage wird es noch einige Zeit dauern. Es liegen aber inzwischen neue Ergebnisse der mobilen Geschwindigkeits-Überwachung vor.

Hilbeck/Rhynern - Auf die Anfrage, wie weit der Anschaffungsprozess für den neuen Blitzer inzwischen vorangeschritten sei, heißt es aus dem Kreishaus: „Es ist noch keine Ausschreibung erfolgt. Es wird noch geprüft, welche Lösung für diesen Bereich die beste ist.“ Ob eine stationäre oder semi-stationäre Anlage – zum Beispiel ein Mess-Anhänger –zum Einsatz kommt, hänge auch von der Verkehrsbelastung der Straße wieder. Kreissprecher Wilhelm Müschenborn: „Aufgrund der aktuellen Corona-Situation spiegeln die Fahrzeugzahlen nicht die Belastung zu normalen’ Zeiten wieder. Das erschwert die Entscheidung.“

Der alte „Starenkasten“ auf Höhe der Siepenstraße war 2010 im Zuge des Rückbaus der B63 in Hilbeck entfernt worden.

Acht Messungen

Unterdessen hat der Kreis Soest die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der B63 in Hilbeck mehrfach mit einem mobilen Messgerät erfasst – seit September 2020 insgesamt achtmal. In der Regel hätten die Messungen zwei bis drei Stunden gedauert. Geschwindigkeitsüberwachungen gab es sowohl vormittags als auch nachmittags.

„Der Prozentanteil derjenigen, die wegen überhöhter Geschwindigkeiten eine Verwarnung erhielten, lag an Werktagen bei 0,07 und 0,68 Prozent“, schreibt Müschenborn. „Bei der einzigen Messung an einem Sonntag lag der Prozentsatz, wohl aufgrund der geringeren Anzahl an Kraftfahrzeugen, bei 1,98 Prozent.“ Eine Geschwindigkeitsproblematik zur Tageszeit liege – wie bereits zuvor festgestellt – nicht vor.

Nächtliches Tempolimit

Tagsüber dürfen alle Fahrzeuge mit Tempo 50 durch Hilbeck fahren, zwischen 22 Uhr und 6 Uhr gibt es aber für Lastwagen eine Tempobeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde.

Messungen in der Nacht hatten laut Kreis ergeben, „dass eine Vielzahl von Lkw die nachts geltende zulässige Geschwindigkeit von 30 km/h überschreitet“.

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