Coronaschutzverordnung angepasst

Tausende Kinder musizieren in Hamm trotz Lockdown weiter

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Musikunterricht bleibt auch in Corona-Zeiten in Hamm nicht gleichermaßen tabu. (Symbolbild)

Etwa 2500 Kinder und Jugendliche in Hamm erhalten im Lockdown weiter Musikschulunterricht – und das in Präsenzform. Die Coronaschutzverordnung vom Freitag wurde angepasst.

Hamm – Die Verordnung sah zunächst vor, dass Musikschulen in NRW komplett geschlossen werden sollten. Nun besserte das Land nach: Musikschulunterricht darf innerhalb von Kooperationen mit Schulen oder Kitas erteilt werden. Das betrifft zwischen 40 und 45 Prozent der insgesamt 5500 Musikschüler in Hamm. Alle Jekits-Projekte laufen weiter.

Der übrige Unterricht wird online gegeben, sagt Musikschulleiter Bernd Smalla. So könnten die Schüler Kontakt zum Instrument und ihrem Lehrer halten. Während des ersten Lockdowns hatten alle etwa 100 Musikschullehrer Onlineunterricht erteilt.

Smalla setzt sich allerdings dafür ein, dass die Musikschulen schon im November wieder regulär für alle Schüler öffnen dürfen. Er ist Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen NRW, der Kontakt zum Ministerium sei eng. „Wir haben im ersten Lockdown gesehen, wie belastend das für Kinder und Jugendliche war. Das ist eine Situation, in der Musik stabilisierend wirken und helfen kann“, sagt er. Insofern sei es wichtig, dass die Musikschulen wieder geöffnet werden dürften.

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