Taubenhaus am Hammer Bahnhof kann kommen

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Jutta Mir Haschemi-Röben (links) und Susanne Geisler freuen sich aufs erste Hammer Taubenhaus.

HAMM - Allen Kritikern zum Trotz sind die Initiatorinnen für ein Taubenhaus in Hamm, Jutta Mir Haschemi-Röben und Susanne Geisler, ihren Weg gegangen. Und sie haben so viele Menschen mit ihrer Überzeugung mitgenommen, dass bis Ende dieses Jahres das erste Taubenhaus am Hammer Bahnhof entstehen wird.

Die Finanzierung ist gesichert, der Bauantrag soll in Kürze gestellt werden, wie Haschemi-Röben erklärt.

Im vergangenen Winter trat die Hammer Arbeitsgruppe um das engagierte Duo dem Düsseldorfer Verein StadtTiere e.V. bei und konnte auf diesem Wege bereits Spenden für das Vorhaben akquirieren. Die Bahn AG hat für ein Taubenhaus einen Standort auf einem ehemaligen Eilgutgleis hinter dem Helios Theater zugesichert.

Kontakt: Jutta Mir Haschemi-Röben, Telefon 81120, Susanne Geisler, Telefon 0174/1057968; Spendenkonto: Volksbank Hamm, BLZ 410 601 20, Konto 472 943 6800. Der Verein stellt ab 200 Euro am Jahresende eine Spendenquittung aus.

Ziel ist es, die Tauben-Population in der Innenstadt und im Bahnhofsbereich durch ein oder mehrere Taubenhäuser, durch gezielte Fütterung und das Austauschen der Eier gegen Gips-Attrappen zunächst zu verlagern und schließlich zu verringern.

Haschemi-Röben und Geisler sind sicher, nicht nur die finanzielle Aufgabe, sondern auch das notwendige Arbeitsaufkommen bewältigen zu können. Finanziell sieht es gut aus: Von der Dr. Gustav Bauckloh Stiftung (Dortmund) gingen zuletzt knapp 1 800 Euro an Spenden ein. Weitere Eingänge gab es schon vorher. Dadurch herrscht Planungssicherheit. Auch eine Materialspende ist zugesagt. - oz

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