Taubenhaus in Hamm vor der Landung

Ein Taubenhaus soll in privater Initiative in Hamm entstehen. ▪

HAMM-MITTE ▪ Die Errichtung des ersten Taubenhauses in Hamm ist ein großes Stück näher gerückt. Das ist das Ergebnis der kontinuierlichen Bestrebungen der Arbeitsgruppe Hamm im Verein Stadttiere. Wie die Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, Jutta Mir Haschemi-Röben und Susanne Geisler, mitteilen, hat sich ein Sponsor für die Materialkosten gefunden.

Die Arbeitskräfte für die Errichtung kommen vom Jobcenter.

Wie berichtet soll das erste Hammer Taubenhaus auf einem stillgelegten Bahnsteig am Kulturbahnhof errichtet werden. Das Stadttaubenkonzept setzt sich für mehr Sauberkeit in der City und Tierschutz ein. Die reinen Materialkosten für ein Haus belaufen sich laut Haschemi-Röben auf rund 2050 Euro. Für die Übernahme der Kosten liege die mündliche Zusage eines Sponsors vor.

Inzwischen sind auch Spenden von Hammer Bürgern eingegangen. „In Kürze soll ein eigenes Konto in Hamm eröffenet werden“, kündigt die Vorsitzende an. Zurzeit laufen die Eingänge noch beim Hauptverein in Düsseldorf auf. Auf über 1000 Euro beziffert Haschemi-Röben das bisherige Aufkommen.

Die Verhandlungen mit der Kaufmannschaft hätten sich als eher zäh erwiesen, erläuterten die Vorsitzenden beim jüngsten Treffen am vergangenen Montag. „Würde jeder Kaufmann in der Innenstadt sich mit 50 Euro pro Jahr beteiligen, wäre es leicht, die laufenden Kosten von 2 000 Euro jährlich für ein Taubenhaus zu decken“, rechnet Haschemi-Röben vor. Dass die Innenstadt neben dem Standort am Bahnhof weitere Taubenhäuser benötigt, steht für sie und Susanne Geisler außer Frage. „Bei Erfolg am Bahnhof wäre über den Marktplatz oder das Westentor nachzudenken“, so Haschemi-Röben. Von der Stadt erhält das Projekt bisher keine Unterstützung. ▪ oz

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